SV Eintracht Trier schlägt SpVgg Neckarelz mit 3:0 (1:0)

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TRIER. Eine beeindruckende Leistung der Mannen von Trainer Roland Seitz bescherte den Anhängern des SVE im letzten Heimspiel 2013 ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk, die Eintracht siegte verdient und souverän mit 3:0 (1:0). Lars Bender (6.) und Sylvano Comvalius (65./69.) sorgten für den eindeutigen Endstand, obgleich die Eintracht einige Chancen vergab.

 

Negativtrend gestoppt, drei Punkte geholt, den Anschluss an die Spitzenplätze gehalten- die Bilanz dieses 18. Spieltages lässt sich aus Trierer Sicht durchaus sehen. Mit nun 33 Punkten rangieren die Moselaner auf Platz vier der Tabelle, vier Punkte Abstand sind es aktuell auch zum Klassenprimus aus Großaspach, der SVE bleibt somit in Schlagdistanz.

 

Die Rückkehr von Matthias Cuntz nach der abgelaufenen Rotsperre machte sich bemerkbar, mit dem 23-jährigen defensiven Mittelfeldspieler verlief sowohl die Defensive als auch die Offensive flüssiger- Cuntz präsentierte sich als intelligenter Regisseur. Wie bereits von Coach Seitz angekündigt spielten in der Abwehr Torge Hollmann für den gesperrten Christoph Buchner, Lars Bender kehrte nach überstandener Rippenblessur auf die Außenbahn zurück.

 

Bender war es auch, der nach nur sechs Spielminuten die frühe Führung für Trier markierte: Ein sehenswertes Doppelpass-Spiel zwischen Alon Abelski und Christoph Anton leitete den Angriff ein, Anton flankte in den Strafraum, wo Bender aus kurzer Distanz keine Probleme hatte, das Spielgerät zur Führung einzunetzen. Acht Minuten später stand erneut Vorbereiter Anton im Fokus, als dieser den Neckarelzer Schlussmann Florian Hickel mit einem strammen Schuss prüfte, der 28-jährige konnte jedoch parieren. Die Gäste waren in der Offensive harmlos, die Eintracht kontrollierte das Spielgeschehen. In der 33. Spielminute spielte Abelski passgenau in den Lauf von Comvalius, der Niederländer scheiterte jedoch im Eins-gegen-Eins an Keeper Hickel. Beim Halbzeitpfiff führte die Eintracht verdient, die Gäste waren nach vorne hin einfach zu harmlos.

 

Die erste Chance des zweiten Durchgangs gehörte wieder den Hausherren: Abelski legt ab auf Bender, der kommt im Strafraum jedoch zu keinem vernünftigen Abschluss- Glück für Neckarelz (52.). Ein Standard führte dann zur ersten gefährlichen Chance für die Spielvereinigung, Hollmann fälschte unglücklich einen Freistoß ab, die Direktabnahme von Denis Bindnagel geht aber über die Latte (54.) Fünf Minuten später stand Comvalius nach schöner Vorarbeit von Fabian Zittlau wieder frei vor Hickel, erneut blieb der Keeper im direkten Duell siegreich. In der 65. Minute machte es der Niederländer dann aber besser: Wieder flankte Anton von der Außenbahn hinein, Comvalius verwertet souverän aus kurzer Distanz zum 2:0. Lediglich vier Minuten später machte die Eintracht dann alles klar- eine Ecke von Abelski verwertete erneut Comvalius, diesmal per Kopf, zu seinem neunten Saisontreffer. Neckarelz ergab sich nun seinem Schicksal, spielte kaum mehr strukturiert nach vorne, wartete viel mehr auf den erlösenden Schlusspfiff. Kurz vor Schluss hatte Zittlau dann noch die Gelegenheit, nochmals zu erhöhen, köpfte aber knapp am Pfosten vorbei.

 

Am Ende gewann eine starke Eintracht verdient gegen träge aufspielende Gäste aus Baden-Württemberg und konnte sich somit im Ringen um die Topplatzierungen nach zwei verlorenen Partien wieder stabilisieren. Einziger Wermutstropfen: Steven Kröner sah die fünfte gelbe Karte der Saison und fällt damit im letzten Spiel des Jahres gegen Hessen-Kassel aus. (ros)

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