Grüne gegen Verlegung des Moselstadions

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TRIER. Die Ratsfraktion der Grünen bekräftigt ihre Ablehnung zu den Überlegungen im Flächennutzungsplan, das Moselstadion an den Messepark zu verlegen.

„Bei der jetzigen Finanzlage der Stadt Trier halten wir nichts davon mit solchen Planspielen Kapazitäten zu binden“, erklärt die finanzpolitische Sprecherin der Fraktion Petra Kewes.

„Mit der Sanierung der Trierer Schulen, des Theaters, dem Bau der Feuerwehrwachen, dem Erhalt der Infrastruktur und dem Ausbau des ÖPNV sowie des Radwegnetzes wird die Kasse und werden die Mitarbeiter der Verwaltung der Stadt Trier genug zu kämpfen haben. Wir müssen uns auf die wesentlichen Dinge konzentrieren“, so Kewes.

Für die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion ist die Reaktivierung der Westtrasse mit dem möglichen Haltepunkt „Messepark“ ebenfalls kein Argument.

„Für Trier-Nord ist ein Haltepunkt auf der jetzigen Haupttrasse geplant. Diesen gilt es so schnell wie möglich zu bauen. Dadurch wird sich auch die Verkehrssituation am Moselstadion entspannen“, so Anja Reinermann-Matatko.

Abschließend sagt sie: „Wenn wir weniger Verkehr auf den Straßen unserer Stadt haben wollen, hilft eine Verlagerung des Stadions an einen Standort mit Unmengen Parkplätzen am Stadioneingang nicht weiter. Vielmehr muss die fußläufige Erreichbarkeit des Stadions erhalten bleiben. Die Erreichbarkeit unserer bestehenden Sportstätten durch den ÖPNV muss verbessert werden, anstatt die Verkehrsproblematik auf die Anzahl der Parkplätze zu reduzieren“. (red)

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1 KOMMENTAR

  1. Das fehlt noch!!!
    Ein neues Stadion für 17 Heimspiele à 1.500 Zuschauer im Schnitt….
    Danke dem 1.FS Saarbrücken, dass uns das vor Jahren Erspart geblieben ist.
    Grüne, bleibt standhaft!

  2. Na also, Frau Baudezernentin. Klappt doch. Einmal ein Schlagwort in der Raum geworfen und kurz gewartet. Zack, der erste Fisch am Haken. Schade. Dabei war das Manöver doch so durchsichtig. Ging es der Dezernentin ja wohl nur darum , die Aufmerksamkeit von dem Baumprozess zu lenken. Das Trier weder ein neues Stadion braucht, noch eins bekommen wird ist doch dem letzten Deppen klar.

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