Update: Salmrohr schlägt FCS II mit 3:1

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SALMROHR/LUDWIGSHAFEN. Der FSV Salmrohr hat den Abwärtstrend der vergangenen Wochen gestoppt und gegen den 1. FC Saarbrücken II mit 3:1 (2:1) gewonnen. In einer schwachen Partie handelte sich der Salmrohrer Robin Mertinitz in der Schlussphase noch die rote Karte ein. Der SV Mehring bleibt auswärts ohne Erfolgserlebnis. In Ludwigshafen handelten sich die Moselaner nicht nur eine glatte 0:4 (0:2)-Pleite ein, sondern kassierten für Sebastian Ting und Simon Monzel auch noch Rote Karten.

„Heute sind uns Steine vom Herz gefallen“, erklärte der zufriedene Salmrohrer Trainer Uwe Schüller am Ende der Partie. Mit 3:1 (2:1) konnte der FSV Salmrohr sein Heimspiel gegen die Zweitvertretung des FC Saarbrücken gewinnen. Nach zehn Minuten hatte Robin Mertinitz den FSV in Führung gebracht, als er im Strafraum nachsetzte und aus kurzer Distanz vollendete.

Das Resultat hielt nicht lange. Nach 24 Minuten stand Saarbrückens Giuseppe Simonetta „völlig blank“ im Strafraum und markierte per Kopf das 1:1. Das bestenfalls durchschnittliche Spiel wurde nicht besser. Wie schon die beiden Treffer zuvor fiel auch das 2:1 durch Julian Bidon nach einem klaren Abwehrfehler. Auch er hatte reichlich Platz im Strafraum, den er zu seinem ersten Erfolg für die Salmtaler nutzte, als er ins lange Eck traf.
Es dauerte bis in die Schlussphase, ehe die zuvor drei Spiele erfolglosen Salmrohrer die Entscheidung schafften. Sie wurde ihnen auf dem Silbertablett serviert. Julian Bidon wurde im Strafraum gefoult, Daniel Petersch verlud Schlussmann Gadomsky vom Elfmeterpunkt und erzielte den 3:1-Endstand.

Für Robin Mertinitz endete die Partie vorzeitig – in der 87. Minute kassierte der Torschütze zum 1:0 den Roten Karton und verschärft damit die ohnehin schon gravierenden Personalprobleme des FSV vor dem letzten Spieltag dieses Jahres weiter. In Höhe der Mittellinie hatte er einen Gegner von hinten gefoult. Schüller („diese Karte muss man nicht geben“) hielt sich nicht lange mit dieser schlechten Nachtricht auf, zog stattdessen ein positives Gesamtfazit: „Wir sind froh und glücklich über dieses Resultat.“ Michael Grieb

FSV Salmrohr: Sebastian Grub – Daniel Petersch, Lars Schäfer, Mathias Fischer, Pascal Meschak – Daniel Schraps, Alexander Adrian – Robin Mertinitz, Markus Bauer (46. Matondo Makiadi), Julian Bidon (85. Dominik Kinscher) – Tobias Baier (95. Murat Adigüzel)

Tore: 1:0 (11.) Robin Mertinitz, 1:1 (24.) Guiseppe Simonetta, 2:1 (42.) Julian Bidon, 3:1 (79.) Daniel Petersch (Foulelfmeter)

Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Robin Mertinitz (87.)

Schiedsrichter: Torsten Bauer (Seesbach) – Zuschauer: 135

Der SV Mehring erlebte beim Tabellendritten Arminia Ludwigshafen einen schwarzen Samstag. Das Team um Spielertrainer Dino Toppmöller bezog mit dem klaren 0:4 (0:2) nicht nur die neunte Pleite im zehnten Auswärtsmatch und fiel dadurch auf den vorletzten Rang zurück, sondern verlor mit Sebastian Ting (Rote Karte nach angeblich rüder Attacke von hinten in den Gegenspieler) und Simon Monzel (Rot wegen Nachtreten) gleich zwei Akteure, die nun mit Sicherheit im letzten Spiel vor der dreimonatigen Winterpause gegen den FC Hertha Wiesbach am kommenden Samstag (14.30 Uhr, Mehringer Lay) fehlen werden. Fraglich ist auch der Einsatz von Spielertrainer Toppmöller selbst, der in der 56. Minute mit Adduktorenproblemen das Feld verlassen musste.
So sehr der Mehringer Coach das Verhalten seiner Mannschaft in der ersten Hälfte kritisierte („Da hätte ich alle elf Mann auswechseln können“, so unzufrieden war er auch mit der Leistung des Schiedsrichters Jens Anton. Dem Unparteiischen aus Homburg/Saar schrieb er beim 1:0 durch Pietro Berrafato in der 12. Minute eine Mitschuld zu: „Der Freistoß, der dem Treffer vorausging, war nicht berechtigt.“ Als „vertretbar“ bezeichnete er dagegen den Strafstoß zum 2:0, dem ein Foul Spieler-Co-Trainer Erwin Bradasch vorausgegangen war. Den  Platzverweis gegen Sebastian Ting, sah „Toppi“ wiederum als überzogen an und spielentscheidend an („sein Gegenspieler Pietro Berrafato hat mir bestätigt, dass das Foul nur gelbwürdig war“). Leithmann machte aus dem verhängten Freistoß das 3:0. Toppmöller hatte noch mehr zu monieren: „Die Ludwigshafener Bank hat in dieser Phase viel Hektik ins Spiel gebracht, ständig Karten gefordert. Der Schiri ist leider ein ums andere Mal drauf reingefallen. Das war in einer insgesamt fair geführten Partie  sehr unschön“, so Toppmöller weiter. Den Schlusspunkt zum 4:0 setzte Janosch Diemer in der 89. Minute. Da war auch Simon Monzel
Schon nicht mehr auf dem Feld. Er hatte Rot wegen einer Tätlichkeit gesehen. Im gesamten Spiel hatte Mehring keine einzige klare Chance. (red)

SV Mehring: Philipp Basquit – Johannes Diederich, Andreas Hesslein, Carsten Cordier, Sven Kohlei – Markus Schottes (65. André Weinberg), Dino Toppmöller (56. Maximilian Meyer), Sebastian Ting, Erwin Bradasch (46. Michael Fleck), Simon Monzel – Achmed Boussi

Tore: 1:0 (12.) Pietro Berrafato, 2:0, 3:0 (25.(Foulelfmeter, 72.) Jens Leithmann, 4:0 (89.) Diemer

Besondere Vorkommnisse: Rote Karten für Sebastian Ting (69./grobes Foulspiel) und Simon  Monzel (85./Tätlichkeit)
Schiedsrichter: Jens Anton (Homburg/Saar) – Zuschauer: 170

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