Chancenlos beim Spitzenreiter

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FREIBURG. Zu Beginn des Spieltages trennten die Eintracht zwei Punkte von der Tabellenführung, nach dem Auswärtsspiel im Freiburger Möslestadion sind es nun fünf: Der SVE verlor 1:3 gegen einen dominanten SC, der den Gästen von der Mosel kaum Raum für Chancen ließ.

 

Der erste Durchgang ging klar an die Mannen von Trainer Xaver Zembrod, die mit einer 2:0 Führung nach 45 Minuten schon fast alles klar machten. Glück verhinderte aus Trierer Sicht, dass die Moselaner nicht noch deutlicher zurücklagen: Freiburg vergab einige Großchancen, Keeper Chris Keilmann parierte, was ihm möglich war.

Bereits nach acht gespielten Minuten klingelte es im Netz der Gäste: Hendrick Zuck, seines Zeichens Profi mit Bundesliga-Erfahrung, hatte keine Probleme den Ball nach Vorlage von Maximilian Philipp vorbei an Keilmann zur Führung im Tor unterzubringen. Die Abwehr der Eintracht sah bei diesem Angriff alles andere als sicher aus, in der frühen Phase der Partie schienen die Blau-Weißen vom aggressiven und schnellen Spiel der Hausherren überfordert zu sein. Nach dem Gegentreffer fingen sich die Schützlinge von Trainer Roland Seitz zwar in der Defensive, ließen in der Vorwärtsbewegung aber die gewohnte Spritzigkeit vermissen, in der Folge blieben die zarten Vorwärtsstöße der Eintracht allesamt harmlos. Für Gefahr sorgten hingegen auf der anderen Seite immer wieder die bundesligaerfahrenen Zuck und Felix Klaus: Letzterer flankte in den Strafraum, die Abnahme von Vorbereiter Philipp ging jedoch um Zentimeter am Kasten von Keilmann vorbei- Glück für die Eintracht (19.). Nur fünf Minuten später parierte der 21-jährige Torhüter glänzend gegen den freistehenden Zuck, erneut hatten die Breisgauer die Chance zu erhöhen. In der 35. Minute war es dann soweit, erneut war der bärenstarke Philipp Vorbereiter: Der 19-jährige legte im Strafraum auf Amir Falahen quer, der keine Mühe hatte, zum 2:0 einzunetzen. In der 40. Minute glänzte Schlussmann Keilmann mit einer tollen Parade gegen Klaus, der erneut allein auf das Tor sprintete, den SVE-Keeper aber nicht überwinden konnte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff traf Falahen dann noch den Pfosten- die Eintracht war mit dem Rückstand von nur zwei Toren gut bedient.

Im zweiten Durchgang zeigten die Trierer dann endlich ein anderes Gesicht, Roland Seitz wird in der Kabine wohl den richtigen Ton getroffen haben. Fabian Zittlau traf in der 48. Minute die Latte, als er sich kampfstark gegen gleich zwei Spieler durchsetzte und abzog, eine Minute später ging der Schuss von Steven Kröner über den Querbalken von SC-Schlussmann Dominik Bergdorf. Die Eintracht spielte nun mutiger nach vorne, kam in Person von Christoph Anton auch zu weiteren Chancen, der aus guter Position schoss, Bergdorf jedoch problemlos parieren konnte (55.). Der SC zog sich in dieser Phase zurück, verwaltete beim Stand von 2:0 das Ergebnis. In der 71. Minute sollte sich dieses taktische Spiel rächen: Nach einem Freistoß von Alon Abelski köpfte Fabian Zittlau zum 2:1-Anschlusstreffer ein, dass zweite Saisontor für den 23-jährigen Verteidiger. In der Folge war die Mannschaft von der Mosel zwar bemüht, drängte auf den Ausgleich, ließ aber die nötige Durchschlagskraft und Präzision vermissen. Den Schlussstrich unter die Partie zog dann in der 89. Zock, als dieser einen Konter ausspielte, Keilmann verlud und zum 3:1-Endstand aus Freiburger Sicht traf.

Durch die erneute Niederlage rutscht der SVE auf den sechsten Tabellenplatz ab, allerdings ist das Spitzenfeld unglaublich nah beieinander: Freiburg führt souverän mit 35 Punkten die Tabelle an, die punktgleichen Verfolger Homburg, Großaspach und Zweibrücken rangieren mit jeweils 31 Punkten auf den Plätzen 2 bis 4. Für den SVE ist damit noch nichts verloren. (ros)

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