Mehr politische Teilhabe für Pendler

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    TRIER. Um eine lokale und regionale Strategie für eine bessere politische Beteiligung von Grenzgängern und Pendlern im Gebiet des Städtenetzes QuattroPole auf den Weg zu bringen, findet am Dienstag, den 3. Dezember ab 14 Uhr die Tagung „Über Grenzen hinweg: Teilnehmen und Teilhaben“ in der Europäischen Rechtsakademie in Trier statt.

    OB Klaus Jensen eröffnet die Vortrags- und Diskussionsrunde um 14 Uhr.

    Das Städtenetz QuattroPole sowie der Trierer Beirat für Migration und Integration laden Experten, Vertreter der Universitäten und weitere Interessenten aus Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier zur Teilnahme ein. Die etwa vierstündige Tagung ist der Auftakt des Projekts „Über Grenzen hinweg: Teilnehmen und Teilhaben“.

    Im Laufe des nächsten Jahres sollen mehrere Konferenzen in den QuattroPole-Städten stattfinden. Thema sind Chancen und Grenzen der demokratischen Teilnahme und Teilhabe der Grenzregion. Dabei wird vor allem die Frage diskutiert, wie sich Pendler in politischen und gemeinnützigen Organisationen beteiligen können. Neue Perspektiven und Ideen sollen erarbeitet werden, die als konkrete Maßnahmen in den Städten auf politischer, institutioneller und gesellschaftlicher Ebene umgesetzt werden sollen.

    Der demografische Wandel und der sich abzeichnende Arbeitskräftemangel sind Faktoren, die über die Zukunft von Regionen entscheiden. Migration kann diese Entwicklung positiv beeinflussen. Fachliche Kompetenz und Vielsprachigkeit sind nach Einschätzung des Städtenetzes Standortvorteile für viele Unternehmen, aber auch Anreize für Arbeitnehmer, sich in diesen Gebieten niederzulassen. Vor besonderen Herausforderungen stehen dabei Grenzregionen, in denen eine bedeutende Zahl von Pendlern arbeitet. Diese Arbeitnehmer sind verschiedenen Gesetzgebungen unterworfen. Ihre Möglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben gestalten sich allein schon aus Zeitgründen oft schwierig. Das neue Projekt will ihnen die Integration erleichtern. Sprachliche und kulturelle Barrieren am Arbeits- und Wohnort sollen besser und schneller überwunden werden. Das Programm soll außerdem die interregionalen Beziehungen sowie das Wachstum und den Zusammenhalt innerhalb der Region fördern.

    Weitere Informationen: www.quattropole.org (red)

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