Angriff auf Polizisten in Konz

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    KONZ. Eine Zivilstreife der Polizei wurde am vergangenen Mittwochabend, den 20. November, gegen 21 Uhr von einem namentlich feststehenden Zeugen darauf aufmerksam gemacht, dass ein Mann in der Konzer Stadtmitte eine Frau schlage.

    Als die beiden Beamten am Ort der Auseinandersetzung „An der Lichtsmühle“ eintrafen, den Sachverhalt bestätigt fanden und die Personalien feststellen wollten, verweigerten beide die Auskunft. Sie feindeten die Polizisten, die sich als solche zu erkennen gaben, aggressiv an und suggerierten eine überzogene Polizeiaktion.

    Binnen kurzer Zeit erschienen weitere Personen, Passanten und offenkundig Nachbarn sowie in der Nähe wohnende Angehörige, die sich gegenüber der Polizei grundlos verbal aggressiv verhielten und die Atmosphäre aufheizten. Die Situation drohte zu eskalieren. Letztlich konnte dem Widerstand gegen die Polizeibeamten nur – nach entsprechender Androhung – durch den Einsatz von Pfefferspray und nach Anforderung von uniformierten Unterstützungskräften durch unmittelbaren Zwang begegnet werden.

    Zwei afrikanisch-stämmige Männer mit deutscher Staatsangehörigkeit, 24 und 16 Jahre alt aus Konz, wurden vorläufig  festgenommen. Bei dem 24-Jährigen handelt es sich um den Mann, der nach Angaben des Zeugen auf die Frau eingeschlagen hatte. Der 16-Jährige hatte einen uniformierten Beamten tätlich angegriffen. Gegen beide Männer und die beteiligte 25-jährige Frau wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdacht des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet. Der 24-jährige Beschuldigte ist in der Vergangenheit erheblich mit dem Gesetz in Konflikt gekommen.

    Drei der eingesetzten Beamten wurden bei dem Einsatz verletzt. Einer von ihnen ist dienstunfähig erkrankt.

    Eine ältere Frau, die zu der Auseinandersetzung an der Lichtsmühle in Konz hinzugekommen war, kollabierte aus bisher nicht bekanntem Grund. Für sie wurde ein Rettungswagen angefordert.

    Inzwischen wurde bekannt, dass im Zusammenhang mit dem Polizeieinsatz in sozialen Netzwerken Vorwürfe von „rassistischer Polizeigewalt“ und „grundlosem Angriff“ vorgebracht werden. Nach den bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um haltlose Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. (red)

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    1 KOMMENTAR

    1. Zum Ansehen der polizeilichen Einsatzkräfte hätte es auch Ihnen gut zu Gesicht gestanden, hierüber auf Facebook als Anhang zu Ihrer Schlagzeile zu berichten.

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