Juliane Görgen stellt in Bitburg aus

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BITBURG.Juliane Görgen gehört zu den vielversprechendsten Nachwuchskünstlerinnen dieser Zeit. Bereits in jungen Jahren behauptete sie sich mit Fleiß und Disziplin im Studium des abstrakten Expressionismus, was dazu führte, dass sie als jüngste Teilnehmerin im Rahmen des Kulturjahres 2007 auf namhafte europäische Künstler der Moderne traf.

Bei „Art in Beaufort“ und „Festival d‘ arte“ in Remich (Luxemburg) machte sie in der europäischen Szene auf sich aufmerksam. „Julianes Arbeiten tragen eine Handschrift die man selten sieht, sie entzieht sich partiell allen Regeln der Kunst und stellt neue auf – und das darf/soll Kunst“ so Harry Fröhlich, Kurator der beiden Ausstellungen in den Jahren 2006/2007. Bevor man anfangen konnte sie zu feiern, zog sie sich für ihr weiteres Studium für 4 Jahre nach Nürtingen zurück und studierte angelegt an sozialplastische Aspekte den Menschen und seinen Bezug zur Kunst. Juliane die in der Eifelgemeinde Irrel aufgewachsen ist, ist Einzelgängerin und was den Umgang mit Kollegen angeht sehr wählerisch. Zu ihnen gehört Patricia Lippert, Luxemburgs „Vorzeigekünstlerin“, die sich längst einen Namen in der Szene gemacht hat und auf dem besten Weg ist, in die Fußstapfen von Niki de Saint Phalle zu treten. Lippert meint: „Mutig was sie da macht. Versteht hier zwar kaum ein Schwein aber sie zieht es durch. So hab ich es auch gemacht.“ Jetzt, fast zehn Jahre nach den ersten Gehversuchen auf dem Areal, zeigt die Künstlerin ihre erste eigen Ausstellung, die thematisch zur Jahreszeit passt: ZWIELICHT. Die Bilder der Ausstellung zeigen die abstrakte malerische Auseinandersetzung mit dem Unklaren, dem Zwischenzustand der Dämmerung, dem ZWIELICHT.

Die Werke zielen nicht auf eine realitätstreue Wiedergabe des Phänomens ab, sondern sind gefärbt von der subjektiven Wahrnehmung der Malerin. Umrisse verschwimmen, konkrete Gegenstandsbezüge entweichen – was fortdauert, sind sinnlich erfassbare Farbkompositionen, die sich autonom entfalten und entschleiern.
Die Vernissage findet am kommenden Freitag, den 22. November um 18 Uhr statt. Die Ausstellung ist von da an bis zum 29. Dezember in den Geschäftsräumen des PMC (Print Media Center) Bitburg in der Mötscher Str. 15 zu sehen. Gruppenführungen sind nach Absprache möglich. Harry Fröhlich

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