Krankenwagen auf der Autobahn behindert

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TRIER-EHRANG. Am gestrigen Dienstagmorgen befuhr ein im Einsatz befindlicher Krankenwagen gegen 8.15 Uhr die Autobahn A 602 von der Anschlussstelle Trier-Ehrang kommend in Richtung Trier. 

Der Krankenwagen befand sich auf einer Einsatzfahrt mit einem dringenden Notfall in ein Trierer Krankenhaus. Hinter dem Krankenwagen befuhr der Notarztwagen ebenfalls die Autobahn A 602. Beide Fahrzeuge haben erkenntlich das Blaulicht eingeschaltet.

Kurz nach der Anschlussstelle Trier-Ehrang befuhr ein dunkler BMW die linke Fahrspur vor den beiden Einsatzfahrzeugen. Zunächst reagierte der Fahrer des dunklen BMW vorschriftsmäßig und gewährte dem im Einsatz befindlichen Krankenwagen auch freie Durchfahrt. Doch als der Krankenwagen sich fast auf gleicher Höhe mit dem dunklen BMW befand, beschleunigte der Fahrer des Zivilfahrzeugs wiederum und wechselte unmittelbar vor dem Krankenwagen auf die linke Spur zurück, so dass der Fahrer des Krankenwagens abbremsen musste. Dieser Sachverhalt weiderholte sich vier bis fünf Mal bis zur Abfahrt Trier-Verteilerkreis, wo die Autobahn endet. Durch dieses verbotswidrige Verhalten des dunklen BMW wurde die Einsatzfahrt des Krankenwagens unnötig behindert.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten mit der Autobahnpolizei Schweich (Tel.: 06502/91650 oder per E-Mail pastschweich@polizei.rlp.de) in Verbindung setzen.

Die Polizei weist hier nochmals darauf hin, dass Einsatzfahrzeugen bei Gebrauch von Blaulicht und Martinshorn freie Fahrt zu verschaffen ist und diese nicht unnötig behindert werden. Man sollte hier jedoch von Seiten der Autofahrer nicht hektisch oder nervös reagieren, sondern gefasst und besonnen. (red)

Weitere Polizeimeldungen finden Sie immer in unserer Rubrik „Kurz und Bündig“

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1 KOMMENTAR

  1. bei denen wollte ich nicht im krankenwagen liegen,die können sich noch nicht mal eine Autonummer merken!wie finden die denn das richtige krankenhaus

  2. Hannes W. : Selbst schon mal ein Fahrzeug unter Einsatzbedingungen gefahren? Nein?
    Das ist was ganz anderes als mal eben an der Mosel spazieren zu fahren.

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