Pokalwettbewerb für die Dolphins bereits zu Ende

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MÜNCHEN. Die GOLDMANN Dolphins Trier sind erwartungsgemäß in der 1. Hauptrunde des deutschen Rollstuhlbasketball-Pokals ausgeschieden. Gegen den Serienmeister und -pokalsieger RSV Lahn-Dill gab es eine deutliche 54:78 (28:43) Niederlage. Erst im zweiten Spiel gegen die RBB München Iguanas konnte das Team um Dirk Passiwan Selbstvertrauen für das kommende Liga-Lokalderby in St. Vith sammeln. Die Leguane wurden mit 84:52 (40:25) geschlagen.

Im ersten Spiel des Dreierturniers hatten sich die Hessen gegen die Gastgeber mit 73:30 durchgesetzt, so dass die Partie gegen die Dolphins Trier schon als Endspiel der Gruppe 7 gesehen werden konnte.

Allerdings wurde bereits zu Beginn des Spiels deutlich, dass man heute gegen den Favoriten und Tabellenführer der 1. Liga keine Überraschung schaffen würde. Aus einer guten Defensive, die sich besonders Dirk Passiwan und auch Janet McLachlan kaum Bewegungsfreiheit ließ, gelang es den Hessen, einen hohen Druck auf das Spiel der Trierer auszuüben.  Das sollte sich auch in den weiteren Vierteln nicht ändern, so dass der Vorsprung konstant anwuchs. Spielertrainer Dirk Passiwan nutzte diese Situation und probierte verschiedene Aufstellungen aus. So bekam auch die erst 14-jährige Juniorinnen-Nationalspielerin Valeska Finger einige Minuten Spielzeit gegen den vielleicht besten Verein der Welt.

Mit diesem Sieg war Lahn-Dill bereits vor dem abschließenden Spiel der Dolphins gegen die Münchner für die nächste Pokalrunde qualifiziert.

Im zweiten Spiel des Dreierturniers ging es für Dolphins nur noch darum, Spielpraxis und Selbstvertrauen für die kommenden Ligaaufgaben zu sammeln.
Die Münchner, von der Mannschaft her fast identisch mit dem letztjährigen Erstligisten USC München, kamen nach der deutlichen Niederlage gegen Lahn-Dill auch gegen die Dolphins unter die Räder. Eine schwache Wurfquote und eine gute Verteidigung der Trierer ließen schon früh keine Zweifel zu, wer als Sieger vom Feld rollen würde.

Die Moselaner spielten clever ihre Angriffe aus und suchten den freien Schuss. So stand am Ende ein deutlicher und auch in dieser Höhe verdienter  84:52-Sieg gegen den Regionspokalsieger Süd aus München zu Buche.
Hoffentlich werden die GOLDMANN Dolphins Trier die positiven Erkenntnisse aus diesen beiden Spielen mit in die nun folgenden Aufgaben nehmen. Bereits am kommenden Wochenende reisen die Dolphins nach St. Vith zu den Rollerbulls, bevor mit Zwickau ein sicherer Playoff-Kandidat seine Visitenkarte in Trier abgibt.

Dirk Passiwan: „Ich bin durchaus zufrieden mit der Vorstellung meiner Mannschaft. Wir hatten zwei gute Spiele, in denen wir weiter an unserem Teamspirit und der taktischen Ausrichtung arbeiten konnten. Obwohl ich allen Spielern Einsatzzeiten geben konnte und so auch etliche Line-Ups ausprobiert habe, haben wir uns hier gut verkauft. Was mich besonders freut, ist die Tatsache, dass wir uns in der Defensiv-Arbeit zunehmend weiter entwickeln, was in den zurückliegenden Jahren stets ein Manko unserer Teams war. München und den Pokal müssen wir nun abhaken, denn jetzt gilt es vorrangig, schnell wieder den Fokus auf den Liga-Alltag zu richten. (bas)

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