Totentanz in der Konstantin-Basilika

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TRIER. Er stammt aus Mexiko und lebt seit sechs Jahren in Trier: Der Tänzer und Choreograph Reveriano Camil. Das Bühnenengagement beim Trierer Theater allein ist ihm zu wenig.

So setzt er immer wieder Tanzprojekte in Gang. Denn Tanzen, das ist für ihn „die Verbindung zwischen Körper und Seele“. Sein neuestes Projekt führt ihn in die Konstantin-Basilika. „Totentanz: Der Tod und das Mädchen“ so heißt es, inspiriert von Zeichnungen des Trierer Malers Werner Persy. Zeichnungen des Trierer Künstlers zum Thema werden parallel in der Konstantin-Basilika präsentiert.

Zusammen mit Pfarrer Guido Hepke hat Camil eine Collage aus Text, Musik und Ausdruckstanz entwickelt, die zum Nachdenken einlädt – über Leben und Tod, über Tod und Leben. Szenen aus dem Totentanz werden verknüpft mit der christlichen Auferstehungsbotschaft.

Cello-Soli von Maria Kolowska, der urtümliche Klang eines Digeridoos (traditionelles Musikinstrument der australischen Ureinwohner) von Armin Neises sowie Orgelimprovisationen von Kantor Martin Bambauer bieten den Klangteppich, vor dem Camil und seine Mittänzerin Felizia Roth ihre Tanzgeschichten entfalten.

„Totentanz: Der Tod und das Mädchen“ wird im Gottesdienst am Volkstrauertag am 17. November präsentiert. Beginn ist um 10 Uhr in der Konstantin-Basilika. (red)

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