Aus im Pokal: Miezen unterliegen Thüringer HC mit 21:40 (12:23)

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TRIER. Die Trierer Miezen unterlagen im Achtelfinale des DHB-Pokals dem Titelverteidiger aus Erfurt klar mit 21:40 (12:23). Das Team von Spielertrainerin Cristina Cabeza spielte deutlich besser als vor einer Woche in der Liga, blieb jedoch letzten Endes gegen starke Thüringerinnen chancenlos.

Es war eine zu erwartende Niederlage: Am heutigen Abend verabschiedeten sich die MJC Trier mit einer 21:40-Niederlage aus dem DHB-Pokal. Für die Fans war es ein zu erwartendes Ergebnis, zu mal der amtierende Meister und Pokalsieger aus Thüringen bereits letzte Woche in der Bundesliga für klare Verhältnisse gesorgt hatte. Aus Trierer Perspektive gab es jedoch ein erfreuliches Wiedersehen die Ex-Miezen Maike März, Anja Althaus, Lydia Jakubisova und Nadja Nadgornaja waren an ihre alte Wirkungsstätte zurückgekehrt. Zusammen erzielten sie neun Treffer für ihren neuen Arbeitgeber.

Trier begann die Partie ambitioniert, geriet jedoch früh durch Tore der starken Martine Smeets und Danick Snelder in Rückstand. Nach fünf gespielten Minuten stand es bereits 2:5. Die Moselanerinnen bewiesen aber Moral und kämpften sich im Laufe der folgenden Minuten (5:8/9.) wieder einigermaßen in Schlagdistanz, was vor allem der in dieser Phase äußerst treffsicheren Judith Derbach zu verdanken war. Die MJC kam aber wegen der spielerischen Klasse des Gegners aber nie wirklich auf Tuchfühlung, weil sie kein Gegenmittel gegen das starken Offensivspiel der Gäste fand.

Wieder führten Abspielschwächen in der Vorwärtsbewegung zu vielen Tempogegenstößen der Gäste, die die eiskalten Torjägerinnen Smeets, Engel und Frey ausnutzten. In der 26. Minute markierte Maria Kroyer dann den für die MJC letzten Treffer der ersten Halbzeit (12:20) – bis zum Halbzeitpfiff erhöhten die Gäste noch auf 12:23.

In den zweiten 30 Minuten setzte sich der Trend weiter fort: Die Erfurter glänzten im Vorwärtsgang mit sicheren Abschlüssen. Die besten Trierer Werferinnen des Abends, Natalie Adeberg und Maria Kroyer konnten nur gelegentlich für Gefahr am gegnerischen Kreis sorgen. Das Spiel war nicht mehr zu gewinnen, dennoch zeigten die Miezen Moral und betrieben zumindest Ergebniskosmetik, die letzten Endes bei 21 Treffern ihren Zenit erreichte. Am Ende bleibt zu konstatieren, dass die Spielerinnen von Trainerin Cabeza zwar eine deutlich bessere Leistung als beim Auswärtsspiel in der vergangenen Woche zeigten, es jedoch letztlich gegen eine im internationalen Geschäft spielende Mannschaft an Klasse fehlte. Am Ende stand es 21:40, Trier verabschiedet sich mit einer anerkennungswürdigen Leistung aus dem Pokalwettbewerb. (ros)

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