Insolvenzen von Antenne West und Regie 1 vor dem Abschluss

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TRIER. Fast genau vier Jahre ist es her, dass der bekannte Trierer Geschäftsmann Sven Ewald Herzog zum zweiten Mal innerhalb eines Jahrzehnts den Weg zur Insolvenzabteilung des Trierer Amtsgerichts antreten musste. Am 26. November 2009 sah sich der umtriebige Sven E. Herzog gezwungen, für sein Lokalradio- und Fernsehkonsortium, bestehend aus „Antenne West“ und „Regie 1“, Insolvenzanträge stellen.

Mit der weiteren Abwicklung wurde der Dauner Rechtsanwalt Hans-A. Brauer als Insolvenzverwalter bestellt. Bereits 2001 hatte Herzog mit der Insolvenz seiner gleichnamigen Telekom AG für Aufsehen gesorgt, die zu dieser Zeit Haupt- und Namenssponsor der Trierer Bundesliga-Basketballer war. Im Zuge der Zahlungsunfähigkeit ihres Großsponsors kam es damals auch zur Insolvenz der Basketballer (Anm. d. Red.: die TBB hieß damals HERZOGtel Trier), die allerdings über ein Insolvenzplanverfahren gerettet werden konnten.

In den noch laufenden Insolvenzverfahren der „Antenne West GmbH & Co. KG“ und der „Regie 1 Deutschland GmbH“ hat das Trierer Amtsgericht nun den Schlusstermin auf den 12. Dezember 2013 bestimmt. Der Insolvenzverwalter hat in den Verfahren seine abschließenden Unterlagen vorgelegt. Hiernach wird sich auch ergeben, ob es für die betroffenen Insolvenzgläubiger eine Quote geben wird.

Im Zusammenhang mit den Insolvenzen seiner Firmen musste sich Sven Herzog in der Folge auch strafrechtlich wegen Insolvenzverschleppung und weiterer Vorwürfe hinsichtlich nicht gezahlter Sozialversicherungsabgaben und Bankrott verantworten. Herzog lebt offenbar nach wie vor im französischen Sarreguemines (Saargemünd) in Lothringen an der Grenze zu Deutschland. Björn Kircher

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1 KOMMENTAR

  1. Heut ist nicht aller tage, der kommt wieder. Keine Frage.
    P.S. Hat er eigentlich auch wegen seiner vielen Datenschutzverstöße eine Verurteilung bekommen? Stichwort Videoüberwachung der Kreuzung am Stadion mit Live-Bildern im Internet .

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