Miezen verlieren 17:36 (9:20) beim Tabellenführer

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BAD LANGENSALZA/TRIER. Die MJC Trier hat ihr Auswärtsspiel beim amtierenden Meister und Pokalsieger aus Thüringen mit 17:36 (9:20) verloren.

Keine Mühe hatten die bisher noch ungeschlagenen Gastgeberinnen mit dem Schlusslicht der Liga. Zwar spielten die Miezen zu Beginn der Partie noch munter mit, kamen mit den schnellen und genauen Angriffen des Thüringer HC nicht zurecht: Vor allem Katrin Engel und Martine Smeets spielten die Defensive in der frühen Phase der Partie schwindelig. Nach einem zwischenzeitlichen 2:2 durch Katrin Schneider setzten sich die Hausherrinnen kontinuierlich ab, nach fünfzehn gespielten Minuten lag der HC mit 10:5 in Front. Ab diesem Zeitpunkt fand das Offensivspiel der Mannschaft um die Trainerinnen Cristina Cabeza und Jana Arnosova kaum mehr statt, viele Ballverluste und Abstimmungsprobleme verhagelten eine Aufholjagd der Trierer. Weiterer Tiefpunkt: Schneider erwischte Mannschaftskollegin Andrea Czanik unglücklich am Kopf, die Kreisläuferin musste nach kurzer Behandlung allerdings erst einmal das Feld verlassen. Es ging aus Sicht der Miezen letztlich mit einem 9:20-Rückstand in die Kabine, kurz zuvor verwarf die ansonsten so sichere Schneider noch einen Siebenmeter.

Der zweite Durchgang begann, wie der erste endete: Der HC im Vorwärtsgang, die Moselanerinnen versuchten dagegenzuhalten. Es dauerte fünf Minuten ehe Judith Derbach zum zwischenzeitlichen 22:10 traf, währenddessen spielte der Tabellenführer weiter munter auf. Ab der 44. Minute ging den Miezen merklich die Luft aus, zwar konnten sie durch Einzelleistungen Treffer erzielen, blieben insgesamt aber chancenlos. Maria Kroyer markierte in der 54. Minute den letzten Gästetreffer (17:31), der amtierende Meister setzte durch Danick Snelder in der letzten Minute den Endstand von 36:17 fest. (ros)

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