Update: Helft Stephan!

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    BITBURG. Die am gestrigen Sonntag, den 3. November von 11 bis 16 Uhr im Haus Beda in Bitburg für den an Leukämie erkrankten Feuerwehrmann Stephan aus Speicher (lokalo berichtete) durchgeführte Typisierungsaktion unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Joachim Streit war ein voller Erfolg.

    „Lebensretter braucht Lebensretter“ – dieses Motto hat am Wochenende fast 1400 Menschen nach Bitburg und Speicher gebracht. Sie alle wollten sich als Stammzellspender für den an Leukämie erkrankten Feuerwehrkameraden Stephan registrieren lassen. „Ich habe gesehen, wie hier alle an einem Strang gezogen haben, um Hilfe zu leisten“, so Emil Morsch, Gründer der Stefan-Morsch-Stiftung. Er und die vielen Helfer der Typisierungsaktion hoffen nun, dass Stephan und viele andere Patienten, die auf Hilfe warten, ein Stück Hoffnung bekommen.

    „Wir wollten mit diesem Aufruf nicht nur unserem Feuerwehrkameraden helfen. Es geht darum, dass viele Menschen eine Chance im Kampf gegen den Blutkrebs bekommen“, so Kreisfeuerwehrinspekteur Jürgen Larisch und der Landrat Dr. Joachim Streit. Deshalb wurden für diesen Hilfsaufruf neben dem THW auch das DRK und die Stefan-Morsch-Stiftung mit eingebunden.

    Hinzu kamen viele kleine und große Initiativen, die die Hilfsaktion unterstützt haben. So haben die Feuerwehren aus Speicher und Phillipsheim per Lautsprecher den Aufruf publik gemacht. Der Gewerbeverein Speicher, der Kirchenchor, die Firmlinge und die Mitarbeiter der Verbandsgemeinde haben die Hilfsaktion unterstützt. Die Frauen-Bastelgruppe hat Geldspenden gesammelt und die Kinder von der Filmgruppe von Martina Berens haben Muffins gebacken.

    Emil Morsch: „Die Hilfe für Leukämiekranke hat viele Gesichter und viele Facetten. Die Typisierungsaktion in Bitburg und Speicher hat das im besten Sinne gezeigt.“ 

    Bis 15.30 Uhr hatten sich schon weit über 400 Personen typisieren lassen. Da der Menschenstrom nicht abriss, musste die eigentliche Typisierungsaktion wegen dieses unerwartet großen Andrangs sogar verlängert werden.

    Nach Angaben von Andrea Djifroudi, der Pressesprecherin der Stefan-Morsch-Stiftung, kamen insgesamt rund 1 400 Personen zu den Terminen in Bitburg  und Speicher. Djifroudi weiter: „Das ist schon eine sehr hohe Anzahl an Freiwilligen, erst recht, wenn man bedenkt, dass der Vorlauf sehr kurz war.“

    Gleiches gilt für die von der Medical Group auf der Air Base Spangdahlem durchgeführte Aktion. Die dort untersuchten Soldaten und deren Angehörige waren nach Bitburg und Speicher gefahren worden, wo die Typisierung vorgenommen wurde. Es gibt also auch positive Schlagzeilen im deutsch-amerikanischen Miteinander.

    Grenzübergreifende Solidarität in Reinkultur praktizierten auch 13 Feuerwehrkollegen von Stephan vom Centre d´Intervention aus dem luxemburgischen Echternach, die nach Bitburg gekommen waren.

    Wir werden darüber informieren, ob durch die Typisierungs-Aktionen in Bitburg, Speicher und Spangdahlem für den erkrankten Stephan ein geeigneter Spender gefunden werden konnte. In jedem Fall befindet sich nun eine große Anzahl weiterer Menschen in der Spenderkartei für den Kampf gegen Leukämie. (pet/red)

    1 KOMMENTAR

    1. Herzlichen Dank allen die geholfen haben!

      Danke für die Teilnahme an der Typisierung, beim Blutspenden, für die vielfältige Unterstützung dieser Aktion, durch Kuchenspenden, Kuchenverkauf, Geldspenden, usw. usw.

      Danke den Kameraden der Feuerwehr, des DRK, des THW, den Bastelfrauen, dem Kirchchor, den Firmlingen, den verschiedenen Fußball- und Sportvereinen, unseren amerikanischen und luxemburger Freunden, dem Haus Beda, der Kreissparkasse Bitburg-Prüm und und und . Es ist schier unmöglich alle Helfer und Unterstützer aufzuzählen. Besonders herzlichen Dank, allen die ich jetzt vergessen habe aufzuzählen

      Jürgen Larisch
      KFI Eifelkreis Bitburg-Prüm

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