Dolphins Trier vor erstem „Must-Win-Spiel“

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TRIER. Es war ein holpriger Saisonstart für die Goldmann Dolphins Trier in der Rollstuhl-Basketball-Bundesliga. Mit vier Niederlagen und nur einem Sieg steht das Team von Spielertrainer Dirk Passiwan im unteren Tabellendrittel.

Dass alle bisherigen Spiele gegen starke Gegner gespielt werden mussten, ist nur ein kleiner Trost. Spiele auf Augenhöhe wurden unglücklich verloren. Dies soll am Wochenende (Samstag, 18 Uhr, Jahn-Sporthalle) beim Aufsteiger Hannover United nicht passieren.

„Absagen von zwei amerikanischen Top-Spielern kurz vor der Saison, die nicht eingeplante Heimreise des lettischen Neuzugangs Dmitrijs Rukavisnikovs, der unsägliche Kampf um die sich in die Länge hinziehende gerechte Klassifizierung für Diana Dadzite oder aber auch Erkrankungen undVerletzungen einiger wichtiger Spieler mussten diesen holprigen Saisonstart befürchten lassen“, sagt Otmar Passiwan, der Multifunktionär und Co-Trainer der Moselaner.

Der Liganeuling hält derzeit mit null Punkten aus fünf Spielen die „Rote Laterne“ in den Händen – die Niedersachsen sind augenscheinlich noch nicht in der Liga angekommen. Zuletzt kassierte der Neuling gegen das allerdings zur Crème der Liga gehörenden Oettinger RSB Team aus Thüringen eine deftige 47:101- Niederlage.

Trotzdem warnt Passiwan jun. vor den Gastgebern: „Hannover ist zu Hause gefährlich. Sie haben eine gute Einzelspieler, eine enge Halle und begeisterungsfähige Zuschauer. Aber wir haben nach dem Frankfurt-Spiel intensiv an der Defense gearbeitet und müssen dort gewinnen.“

Auch wenn Diana Dadzite mit einer Entzündung angeschlagen und ihr Einsatz fraglich ist und Dirk Schmitz aus privaten Gründen die Reise nach Hannover nicht antreten kann, müssen die Dolphins in die Erfolgsspur zurückfinden, wollen sie den Blick wieder auf die oberen Tabellenplätzen richten.

Unterstützung kommt dabei auch von den Fans der Dolphins, die die lange Reise mit einem Bus antreten werden und die Mannschaft in der Jahn-Sporthalle lautstark anfeuern wollen.

Man kann ihnen nur wünschen, dass die Mannschaft die Punkte mit auf die sonst sicher quälend lange Rückfahrt in Richtung Trier nimmt. (bas)

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