Fußball-Oberliga: Letzter Vorrundenspieltag bringt unangenehme Aufgaben

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SALMRHOR/MEHRING. Am ersten Novemberwochenende beendet die Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar bereits die Vorrunde. Am 17. Spieltag stehen die beiden Protagonisten der Region vor schwierigen Aufgaben. Eine Woche nach der Niederlage gegen Betzdorf will und muss der FSV Salmrohr beim SV Rossbach/Verscheid (Samstag, 14.30 Uhr) die Kurve kriegen. Eben bei diesen Betzdorfern muss der SV Mehring (Samstag, 15.30 Uhr) nachweisen, dass der Sieg gegen Völklingen mehr als nur ein Ausreißer nach oben war.

„Die Niederlage gegen Betzdorf war ärgerlich“, blickt FSV-Coach Uwe Schüller noch einmal kurz zurück, „weil wir sie uns selbst eingebrockt haben.“ Der heilsame Schock sei aber verarbeitet, glaubt der Trainer, sieht seine Elf aber dennoch beim SV Rossbach/Verscheid vor einer unangenehmen Aufgabe. Auch wenn die Saisonbilanz der Wiedtaler diese Einschätzung zunächst nicht unterstreicht, haben sie doch nur zwei von acht Heimspielen gewonnen. Das Torverhältnis sollte aber Warnung genug sein, denn trotz der geringen Punktausbeute hat der Gastgeber erst neun Tore auf dem eigenem, „kleinen und unebenen Platz“ (Schüller) kassiert. „Fast eklig“ nennt der Coach die Voraussetzungen, die dadurch nicht einfacher werden, dass sich das Salmrohrer Lazarett nicht wirklich gelichtet hat. Lediglich Julian Bidon hat sich nach den Problemen mit der Wadenmuskulatur zurückgemeldet. Bei den Langzeitverletzten wird sich der Begriff so schnell nicht ändern. Dominick Zwick und Marc Inhestern sind noch Einsatz in der Saison, Fabio Fuhs kann wenigstens schon mal laufen, Daniel Braun muss zumindest nicht operiert werden, Christian Schröder ist inzwischen nach dem unentschuldbaren Foul von Idir Meridja (lokalo berichtete) fünf Mal operiert worden und liegt immer noch im Krankenhaus. Die Zielsetzung der Salmtaler bleibt dennoch unverändert – die Hinrunde soll mit einem Sieg auf Platz 2 abgeschlossen werden.

Anschauungsunterricht über die Qualiäten ihres nächsten Gegners konnte sich der SV Mehring hautnah am vergangenen Samstag in Salmrohr nehmen. Da gastierte bekanntlich die SG Betzdorf, bei der die Moselaner an diesem Wochenende (Samstag, 15.30 Uhr) antreten müssen. Spielertrainer Dino Toppmöller sieht eine „ganz schwierige Aufgabe“ auf seine Elf zukommen. Er rechnet mit einem „körperlich sehr robusten Gegner, dem man von Anfang an voll in den Zweikämpfen Paroli bieten muss“, sonst sinkt die Chance auf einen Punktgewinn. Individuell sind bei den Siegerländern vor allem die Brüder Sven und Alexander Baldus als Trumpfkarten der Hausheren zu nennen.

Auch in Mehring steht personell seit Saisonbeginn nicht alles zum Besten. Immer noch verletzt ist Domenik Kohl, Yannick Müller wird wegen einer Fersenverletzung ausfallen. Weil sie nicht am Training teilnehmen können, stellen Tommy Toppmöller und Mario Kön keine Alternative dar. Sven Kohlei und Isaac Ageman stehen wieder zur Verfügung, sind aber noch längst nicht bei 100 Prozent ihrer Leistungsfähigkeit. Und dann gibt es noch einen Wackelkandidaten: Schlussmann Philipp Basquits Einsatz ist nach einer im Training erlittenen Rückenverletzung fraglich.

Ausgerechnet vor dem Duell mit Mehring hatte Betzdorf die Negativserie von fünf Niederlagen in Folge beendet. Jetzt will die Toppmöller—Elf nicht dazu beitragen, dass die Gastgeber mit einem zweiten Sieg in Folge eine andere Serie starten. (wir/red)

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