Fußball-Regionalliga: Mit breiter Brust nach Offenbach

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TRIER. Vor dem morgigen Auswärtsspiel in Offenbach (19 Uhr, Sparda-Bank-Hessen-Stadion) stelle Eintracht-Coach Roland Seitz klar, dass sein Team sich auf das traditionsreiche Match gegen die Kickers freue.

„In Offenbach haben wir eine schöne Kulisse, da macht es Spaß zu spielen.“, begann der 49-jährige Seitz die Pressekonferenz. Wenn die Eintracht die bisherige Form hält und weiter „aggressiv und konzentriert“ aufspielt, ist sich der Übungsleiter sicher, dort punkten zu können. Dennoch erwartet die Mannschaft eine „heiße und enge Kiste“, vor allem da die Offenbacher Fans für die großartige Stimmung im Stadion bekannt sind. „Sowas kann eine Mannschaft tragen, wenn mehrere tausend Anhänger dich von den Rängen unterstützen. Wir müssen auf der Hut sein.“

Der bisherige Saisonverlauf dürfte die Fans der Kickers jedoch alles andere als erfreut stimmen, Offenbach rangiert aktuell mit 17 Punkten auf dem zwölften Tabellenplatz- zu wenig für den Traditionsclub aus Hessen. Auch auf dem heimischen Rasen blieb das Team von Rico Schmitt hinter den Erwartungen zurück, bislang gelangen ihnen nur zwei Heimsiege. Das letzte Spiel verloren die Hessen mit 3:1 in Neckarelz, die Offenbacher befinden sich in einer Negativserie. Die Eintracht ist daher gewarnt, dass die nach einem Erfolgserlebnis dürstenden Kickers kein leichter Gegner sein werden. Vor allem auch, da die Hessen gegen andere Spitzenteams der Liga Siege davontrugen: Gegen Mainz II gelang im heimischen Stadion ein 2:1-Erfolg, einen Spieltag zuvor schlug man auswärts Großaspach mit 0:2.

„Ich bin mir zu 100% sicher, dass wir frischer als noch gegen Frankfurt auftreten werden.“

Nach den anstrengenden letzten Wochen und der Doppelbelastung durch Rheinlandpokal und Ligabetrieb nahm Seitz ein wenig die Intensität aus dem Training, um seiner Mannschaft eine größere Regeneration zu bieten. Auch aus medizinischer Sicht gibt es positive Nachrichten: Steven Kröner kehrt nach überstandener Wadenblessur zurück, wird aber voraussichtlich nur als Joker fungieren. Es bleibt abzuwarten, ob die beeindruckende Serie der Moselaner weiter anhält, die mitreisenden Fans können sich jedoch auf ein spannendes Spiel freuen. (ros)

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