Versöhnung über den Gräbern

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    TRIER. Oberbürgermeister Klaus Jensen hat die Schirmherrschaft für die Sammlung der Kriegsgräberfürsorge in der Stadt Trier übernommen, die vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge vom 1. bis 21. November als Haus- und Straßensammlung vorgenommen wird.

    In seinem Spendenaufruf weist Jensen darauf hin, dass auch 68 Jahre nach Kriegsende der Volksbund Mittel benötigt, um die Kriegsgräberstätten in der ganzen Welt zu finanzieren. Allein im vergangenen Jahr seien in 19 Ländern über 40 000 Tote geborgen und auf vielen Friedhöfen bestattet worden.

    „Soldatenfriedhöfe sind Stätten der Begegnung, der Versöhnung und der Mahnung zum Frieden. Deshalb organisiert der Volksbund Fahrten zu den Kriegsgräberstätten und veranstaltet internationale Jugendlager“, heißt es in dem Spendenaufruf. Über 20.000 Jugendliche aller Nationen hätten auch in diesem Jahr Friedhöfe im In- und Ausland gepflegt. „Sie leisten damit einen unverzichtbaren Beitrag zur Versöhnung unter den Völkern und für den Frieden.“ Mit jeder großherzigen Spende werde die Arbeit unter dem Motto „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“, die der Volksbund mit seiner Arbeit als humanitäre Verpflichtung im Auftrag der Bundesregierung wahrnimmt, unterstützt. (red)

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