Elephant Parade verabschiedet sich mit Schlussauktion

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TRIER/LUXEMBURG. Eine Woche nach der Auktion in Luxemburg wurden auch in Trier die Exponate der insgesamt 95 Exemplare umfassenden Elephant Parade, die vom 19. Juli bis zum 18. Oktober die Menschen in beiden Städten erfreut hatten, versteigert. Der Gesamterlös, der der Elephant Foundation zugute kommt, betrug aus beiden Auktionen zusammen 516 000 Euro. Im Bobinet-Quartier, wo Triers Elefanten versteigert wurden, kamen 212 500 Euro zusammen. Die 150 cm hohen Kunstwerke sind verkauft worden.

Die in Trier und Luxemburg erzielten 516 000 Euro sind das ist nach London das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte der international agierenden Elephant Parade. „Wir sind mehr als zufrieden mit der Elephant Parade Trier-Luxemburg“, sagte Remand Houben, Direktor von „The Asian Elephant Foundation“, am Ende der Auktion. „Die Bieter in Luxemburg und Trier haben ein großes Herz gezeigt.“

Joris Linders, General Manager der „Elephant Parade“, freute sich zudem über die sehr gute Stimmung bei der Auktion im Bobinet Quartier in Trier. „Es war ein unvergesslicher Abend für alle, die Besucher hatten viel Freude.“ In Trier erzielte der Elefant „Lovely Elepunk“ mit 15 000 Euro den höchsten Einzelbetrag. In Luxemburg hatte der Mosaik-Elefant „Fragile Family“ für die vom Aussterben bedrohten asiatischen Elefanten sagenhafte 30 000 Euro erzielt.

220 Kunstinteressierte und Elefanten-Fans waren in Trier der Einladung der Elephant Parade-Organisatoren gefolgt. Manche hatten schon im Vorfeld online auf ihre(n) Lieblingselefanten geboten. Das renommierte deutsche Kunstauktionshaus VAN HAM sorgte in Trier genau wie in Luxemburg für einen reibungslosen Ablauf.

Fast im Minutentakt fiel der Hammer. Mit launigen Kommentaren sorgte Auktionsleiter Robert van den Valentyn bei den Auktionsgästen für Stimmung. Für 130 Euro Eintrittspreis genossen diese einen bunten, aufregenden Abend, zu dem ein Live-Cooking-Dinner des 2-Sterne-Kochs Wolfgang Becker aus Trier ebenso gehörte wie „loungiges Entertainment“ mit DJing, Clubmusik und Saxophon-Klängen. Die dramatische Beleuchtung der Elefanten sorgte für eine einzigartige Atmosphäre im Bobinet Quartier und setzte die Exponate gekonnt in Szene.

Der goldene Punk-Elefant, der das Höchstgebot von 15 000 Euro in Trier erzielt hatte, war schon während der Zeit der Elephant Parde in der Trierer Fußgängerzone beliebtes Fotomotiv gewesen: Keine geringere als Designerin Jette Joop hatte „Lovely Elepunk“ mit Irokesenfrisur und Herzohrringen kreiert. Der Elefant ging zugunsten des Vereins „nestwärme“ bei der Auktion an den Start. „nestwärme“ kümmert sich um Familien mit behinderten und schwerstkranken Kindern. „Elefanten stehen für mich für Kraft und familiären Zusammenhalt“, beschreibt Jette Joop ihre Inspiration für den Charity-Elefanten „Lovely Elepunk“. Joop weiter: „In jeder Herde gibt es rebellische Charaktere, die die Gemeinschaft auf neue Wege führen können. Sie sind zwar unbequem und rau, aber besitzen oft ein goldenes Herz.“

Ein goldenes Herz haben auch die großzügigen Bieter in Trier und Luxemburg gezeigt. Der stattliche Erlös geht an die Stiftung „The Asian Elephant Foundation“, die sich für den Schutz asiatischer Elefanten einsetzt.

Bei den übrigen der 95 Elefanten, die nicht in die Auktion gegangen waren, hatten die jeweiligen Sponsoren bereits ihr Vorkaufsrecht genutzt. Einige Elefanten werden also auch weiterhin in Trier und Luxemburg zu sehen sein. Unter den in Trier versteigerten Elefanten waren außer Jette Joops „Lovely Elepunk“ weitere „Promi-Babys“. So hatte Komiker Otto Waalkes seinen „Ottifanten“ noch am Tag zuvor bei seinem Auftritt in der Arena in Trier live signiert. Atze Schröder hatte einen mit Cowboystiefeln und Leoparden-Fell ausgestatteten „Atzefant“ beigesteuert. (red)

 

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