RBBL: Dolphins gegen „Angstgegner“ Mainhatten Skywheelers

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TRIER. So richtig rund läuft es für die GOLDMANN Dolphins Trier in der Rollstuhl-Basketball-Bundesliga (RBBL) bisher noch nicht. Das liegt einerseits an den starken Gegnern, auf die man bisher traf, andererseits aber auch an der noch nicht hundertprozentig eingespielten Formation. Ob dies nun ein guter Zeitpunkt ist, so früh in der Saison mit den Mainhatten Skywheelers auf einen der erklärten Angstgegner zu treffen (Samstag, 19.30 Uhr, Halle am Mäusheckerweg) wird man erst nach dem Spiel wissen.

Fest steht, auch wenn die Gegner bisher hochkarätig waren, so muss nun ein Erfolgserlebnis her, wenn man das Ziel, die Playoffs zu erreichen, nicht vorzeitig aus den Augen verlieren will.

Nach der Niederlage gegen den Serienmeister Lahn-Dill in der letzten Woche kommt mit den Frankfurter ein Gegner, der wohl nur wenig leichter zu spielen ist. Das Team aus der Bankenmetropole hat einige Nationalspieler unter Vertrag und spielt laut Spielertrainer Dirk Passiwan „ein aggressives, schnelles und körperbetontes Spiel.“

Der Vize-Meister der letzten Saison, der selbstbewusst genug ist, sich unter die Playoff-Kandidaten einzuordnen, ist bisher noch hinter den eigenen Erwartungen geblieben. Mit nur einem Sieg aus den ersten vier Saisonspielen stehen sie, nur aufgrund der besseren Korbdifferenz, auf Platz 6 der Tabelle, punktgleich mit dem Vorletzten aus St. Vith.

Und deshalb gilt für beide Teams die Prämisse, siegen zu müssen, um den Kontakt zu den Topplätzen zu wahren. Denn, angesichts der Ausgeglichenheit der Liga auf hohem Niveau, könnte der Abstand sonst so groß werden, dass er nicht mehr aufzuholen ist.

Ein richtungsweisendes Spiel also für beide Mannschaften. Kapitän Chad Jassman spricht sogar von einem „Must-Win-Game“, einem Spiel also, dass man gewinnen muss, wenn man das obere Mittelfeld nicht aus den Augen verlieren will.

Bleibt zu hoffen, dass es Spielertrainer Dirk Passiwan gelungen ist, die Niederlage aus dem letzten Spiel aus den Köpfen seiner Spieler zu bekommen, so dass die zwei Punkte dieses Mal in Trier bleiben. (bas)

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