Asylbewerber kommen in General-von-Seidel-Kaserne unter

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TRIER. Am gestrigen Mittwoch sprachen Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani und der Dienststellenleiter der örtlichen Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende, Wolfgang Bauer, mit Vertretern des Landesintegrationsministeriums über die Möglichkeit einer weiteren Unterbringung von Asylbegehrenden in Trier. Als Örtlichkeit stehen nun drei Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen General-von-Seidel-Kaserne fest.

 

Dabei ist dies für die Flüchtlinge nur eine Übergangslösung: Maximal sechs Wochen sollen bis zu 150 männliche Einzelpersonen auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände untergebracht werden. „Ich möchte betonen, dass sich der Stadtrat geschlossen gegen eine Unterbringung von Familien ausgesprochen hat, da die Umgebung im Industriegebiet keine passende Umgebung für traumatisierte Kinder bietet“, erklärte Kaes-Torchiani.

Am gestrigen Tage beriet sich die Baudezernentin mit Vertretern des Landes über Verfügbare Wohnraumkapazitäten in Trier, da Rheinland-Pfalz durch eine steigende Anzahl der Asylgesuche von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten mehr Unterbringungsmöglichkeiten braucht.

Der örtliche Dienststellenleiter Bauer gab weiter an, dass es aufgrund der in den nächsten zwei Monaten zu erwartenden höheren Flüchtlingseinreise notwendig ist, auch kurzfristig zusätzliche Kapazitäten zu schaffen, ehe die Einrichtung in Ingelheim Ende nächsten Jahres komplett fertiggestellt sei. Lobend stellte Bauer die Hilfsbereitschaft der Caritas und des diakonischen Werks in Trier heraus, die bereits angekündigt haben, den neuen Standort in der Kaserne durch Sozialarbeiter unterstützen zu wollen. (ros)

 

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