Experimentierfreudige Kitas gesucht

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TRIER. Im Rahmen des 19. Trierer Bildungsgesprächs haben die Stadtwerke und „Lernen vor Ort“ als Stabsstelle für kommunales Bildungsmanagement den SWT-Forscherpreis vorgestellt. Dieser Wettbewerb soll Kitas in Trier und den umliegenden Landkreisen motivieren, das Forschen und Experimentieren mit Kindern als festen Bestandteil in den Alltag zu integrieren oder auszubauen. 

„Wenn Kinder in frühen Jahren viel experimentieren, wirkt sich das positiv auf ihr technisches Verständnis und Interesse im weiteren Bildungsweg aus. Als Arbeitgeber mit vielen technischen Berufen ist es natürlich in unserem Sinne, wenn die Weichen so früh wie möglich gestellt werden“, begründete SWT-Vertriebsleiter Thomas Speckter das Engagement seines Unternehmens.

Darüber hinaus ergänzt der Forscherpreis das bestehende Angebot des regionalen Energieversorgers. Er bietet für Schüler und Lehrer die Besichtigung des Trierer Hauptklärwerks, eine Forschungswerkstatt oder Fortbildungen über Erneuerbare Energien an.

Höhepunkt der Auftaktveranstaltung war der Vortrag von Professor Gisela Lück (Universität Bielefeld). Die renommierte Expertin für frühe naturwissenschaftliche Bildung erläuterte, wie langfristig Bildungserfolge bei Kindern wirken, wenn sie beim Forschen und Experimentieren begleitet werden.

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion waren sich Bildungsexperten von städtischen und privaten Institutionen sowie Erzieher einig, dass eine Teilnahme am Wettbewerb um den Forscherpreis nicht nur die individuelle Entwicklung der Kinder, sondern auch die Qualität der Kitas fördert.

Die Bewerbungsfrist endet am 15. Dezember. (red)

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