Warnung vor falschen Staatsanwälten und Polizisten

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TRIER. Falsche Staatsanwälte und Polizisten versuchen derzeit, telefonisch Geld von meist älteren Opfern zu ergaunern. In zwei Anrufen, die am vergangenen Freitag, den 18. Oktober, bei Trierer Senioren eingingen, forderten angebliche Staatsanwälte und ein angeblicher Polizeibeamter aus Trier vierstellige Summen, um die Inhaftierung von Angehörigen zu vermeiden.

In einem Fall forderte ein falscher Staatsanwalt aus Trier 7 000 Euro von einer 71-jährigen Frau, um einen Haftbefehl gegen einen Angehörigen abzuwenden. Am gleichen Tag meldete sich ein falscher Staatsanwalt aus Nürnberg bei einem 78-jährigen Mann und riet ihm zur sofortigen Zahlung von 1 000 Euro, um einer Verhaftung wegen Schulden aus einer Gewinnspielteilnahme zu entgehen.

Der Anrufer kündigte zudem den Anruf eines Polizisten in gleicher Sache an. Kurze Zeit später meldete sich ein angeblicher Beamter des Polizeipräsidiums Trier, der die Forderungen wiederholte. Beide Angerufenen gingen nicht darauf ein, sondern verständigten die „echte“ Polizei. Diese weist daraufhin, dass weder Staatsanwaltschaft noch Polizei telefonisch Geldforderungen erheben.

Zeugen, die ebenfalls Anrufe dieser Art bekommen haben oder Geschädigte werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Trier (Tel.: 0651/9779-2290 oder 0651/9779-2240) in Verbindung zu setzen. (red)

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