RBBL: „David chancenlos gegen „Goliath“

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TRIER. Eine bittere Niederlage setzte es am Samstagabend für die GOLDMANN Dolphins Trier gegen den amtierenden Meister aus Wetzlar. Zu stark war der diesjährige Titelaspirant für das Team um Spielertrainer Dirk Passiwan. Am Ende kassierte Trier mit 45:74 (18:38) vor rund 220 Zuschauern eine richtige Klatsche.

Bereits im ersten Viertel standen die Weichen auf Niederlage. Erst nach knapp 7 Minuten konnten die Dolphins ihre ersten beiden Punkte erzielen. Da standen auf der Gegenseite bereits 16 Punkte auf der Anzeigetafel. Nachdem sich die Trierer zwischenzeitlich bis auf 6 Punkte herangekämpft hatten, startete der Dauermeister RSV Lahn-Dill erneut eine Serie. Dieses Mal waren es nur 12 und nicht 16 Punkte.

Im zweiten Viertel bot sich dasselbe Bild. Lahn-Dill trat dominant auf, ohne groß zu glänzen. Auf Trierer Seite waren viele Ballverluste und Fehlwürfe aus allen Distanzen zu registrieren, so dass es mit 18:38 in die Halbzeit ging.

Nach dem Seitenwechsel spielten die Dolphins besser, vergaben jedoch einfache Körbe. Auch Dirk Passiwan und Diana Dadzite, die in den letzten Spielen immer souveräne Punktelieferanten waren, kamen nicht wie gewohnt zum Abschluss. Lahn-Dill verstand es, den Trierer Spielertrainer so in Manndeckung zu nehmen, dass er kaum ins Spiel fand und teilweise unmögliche Würfe nehmen musste.

Da das Spiel entschieden war, probierte Passiwan, auch in Hinsicht auf das kommende schwere Spiel gegen die Frankfurter Mainhatten Skywheelers, verschiedene taktische Varianten aus. „Als das Spiel entschieden war, konnten wir verschiedene Varianten unter Wettkampfpraxis ausprobieren. Wir wussten, was heute auf uns zukommt, eine Mannschaft mit einer unglaublich guten Verteidigung, die es versteht, richtig schnelle Fastbreaks zu spielen. Gegen diese Mannschaft wird es in dieser Saison fast unmöglich sein, zu gewinnen“, sprach Passiwan nach dem Spiel seine Enttäuschung aus.

„Jetzt heißt es abhaken, analysieren und auf Frankfurt fokussieren. Das Spiel müssen und wollen wir gewinnen. Es wird sicherlich nicht viel einfacher als heute“, gibt Kapitän Chad Jassman bereits einen Ausblick auf die kommende Woche. Bleibt zu hoffen, dass die Spieler das Ergebnis schnell aus ihren Köpfen bekommen und voll konzentriert in das nächste Spiel gehen. (bas)

Beste Werfer der Gäste waren Michael Paye (24 Punkte), Steven Serio (20), Joseph Bestwick und Thomas Böhme (je 12)

GOLDMANN Dolphins Trier: Diana Dadzite (10), Florian Ewertz, Chad Jassman (4), Martin Koltes (n.e.), Janet McLachlan (10), Dirk Passiwan (6), Karlis Podnieks (6), Tyler Saunders (7), Dirk Schmitz (2)

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