Grundschule Egbert bleibt geschlossen

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TRIER. Sachen gibt’s, die gibt’s nicht. Vor wenigen Wochen wurden die Kürenzer Kinder noch aus ihrer Grundschule „vertrieben“ und nach Ambrosius verfrachtet, weil das Schulentwicklungskonzept es nicht wollte – es sollte Geld gespart werden. Jetzt wird die alte Schule der Kürenzer doch noch gebraucht. Für die Kinder, die bis jetzt in Egbert-Grundschule gingen.

Die Ursache dafür liegt in der nachfolgenden Pressemitteilung der Stadt Trier vom heutigen Nachmittag:

Im Gebäude der Grundschule Egbert wurden bereits vor Beginn der Herbstferien zwei der drei Klassencontainer, die sich auf dem Schulgelände befinden, gesperrt. Die Schülerinnen und Schüler wurden in Räumen des FWG in der ehemaligen Landeslehr- und Versuchsanstalt (LLVA) untergebracht und unterrichtet.

In den Ferien ergaben die Messergebnisse, dass in den Containerklassen zwar Feuchtigkeit in Decken und Wänden, jedoch kein Schimmelbefall vorliegt. Die Containerklassen können saniert werden, sind jedoch zurzeit nicht nutzbar.

Im Hauptgebäude wurden in den Herbstferien aufgrund aufgetretener Geruchsbelästigungen Bodenbohrungen sowie Raumluftmessungen veranlasst. Während die Bodenbohrungen feuchte Estriche ergaben, wurden bisher durch die Raumluftmessungen in einigen Nebenräumen sowie in der Mensa Schimmelpilze gemessen. Diese Ergebnisse führten zu der Empfehlung, die Räume bis zum Abschluss der zurzeit noch laufenden Messungen zu schließen, um die Gesundheit der Kinder und Mitarbeiter auf keinen Fall zu gefährden.

In Absprache mit der Schule, der Elternvertretung und der Schulaufsicht hat das Amt für Schulen und Sport die Regelung getroffen, dass am Montag kein Unterricht stattfinden, sondern lediglich eine Notgruppe durch das Kollegium der Grundschule in der Pfarrei Agritius betreut wird. Die Schule wird die Eltern darüber gesondert informieren. Am kommenden Dienstag wird ein Wandertag stattfinden, so dass die Auslagerung der Schule durch das zuständige Amt organisiert werden kann.

Ab Mittwoch werden die Kinder mit einem Bus in das Schulgebäude Kürenz transportiert, wo der reguläre Ganztagsunterricht bis auf weiteres stattfinden wird. Über das weitere Vorgehen wird entschieden, wenn alle Messwerte in Gänze vorliegen und eine Aussage zur Behebung der zugrunde liegenden Mängel getroffen werden kann. (wir/red)

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