Fußball-Oberliga: Duo mit Rückenwind

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SALMROHR/MEHRING. Am 15. Spieltag der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar will der FSV Salmrohr gegen den SV Alemannia Waldalgesheim (Samstag, 15.30 Uhr) seinen Platz in der Spitzengruppe festigen. Der SV Mehring steht vor der ungleich schwierigeren Aufgabe beim Regionalliga-Absteiger SC Idar-Oberstein (Samstag, 15.30 Uhr).

Der FSV der nach acht Spielen ohne Niederlage (4 Siege, 4 Remis) auf Rang zwei geklettert ist, hat mittelfristig bis zum Beginn der Winterpause das Ziel, „den Abstand zu Tabellenführer SC Hauenstein nicht größer werden zu lassen, nach Möglicheit sogar zu verkürzen“ (Co-Trainer Uwe Schüller). Derzeit liegen die Salmtaler acht Punkte hinter dem Topfavoriten SC Hauenstein. Das ist zwar schon eine Menge, aber angesichts der vielen Verletzungsprobleme beim FSV noch im akzeptablen Rahmen.

Mit Waldalgesheim gastiert nun eine Mannschaft beim Mitfavoriten, die in den letzten Wochen nicht mehr so recht vom Fleck kommt. Die Gesamtbilanz des Tabellenzwölften (17 Punkte) basiert vor allem auf der eklatanten Auswärtsschwäche. Auf fremden Plätzen holte die Elf des Trainergespanns André Weingärtner/Pascal Rück nur vier Punkte (ein Sieg, ein Remis). Bekanntester Akteur der Gäste ist der Ex-Idar-Obersteiner Eric Wischang. Obwohl der Gegner auf dem Papier nur krasser Außenseiter ist, besteht kein Grund für den FSV, (zu) locker an die Aufgabe heranzugehen, denn gegen tief stehende Mannschaften, und dazu wird wohl auch Waldalgesheim gehören, hat sich das Team um Kapitän Daniel Schraps in dieser Saison oft genug schwer getan. Hinter der Startformation des FSV steht ein dickes Fragezeichen. „Wir werden erst nach dem Abschlusstraining entscheiden, wie wir die Offensive nach dem Ausfall von Christian Schroeder umbauen“, sagt Schüller. Mathias Fischer und Gustav Schulz werden nach dem gelungenen Comeback im Pokal zumindest wieder im Kader sein.

Wie der Nachbar FSV hat auch der SV Mehring eine Englische Woche zu bewältigen. Aber, nach dem unerwartet deutlichen 3:0-Sieg im Pokal beim TuS Mosella Schweich sollte das eher Lust als Last sein. Es gibt aber zwei gravierende Unterschiede zum Pokal. Erstens hat Mehring in der Liga auswärts in dieser Saison erst einen Zähler errungen und zweitens ist der Gegner der SC Idar-Oberstein, der nach einem mäßigen Start so langsam in die Gänge kommt.

Die prominentesten Akteure beim Absteiger aus der Regionalliga stehen nicht auf dem Feld, sondern am Rand. Es sind die früheren Bundesligaspieler Thomas Riedl und Olaf Marschall. Und in den letzten Wochen marschieren die Nahestädter, die in der Liga und im Pokal je zwei Siege gefeiert haben. Die spektakuläreren im Cup, in dem sie Mechtersheim und Pirmasens ausschalten konnten. „Leider erwischen wir die Gegner momentan öfters zum falschen Zeitpunkt“, klagt Dino Toppmöller. Und meint damit nicht nur die nach wie vor noch nicht behobene eigene Personalnot sondern vor allem die immer besser werdende Form der Hausherren. „Idar wird noch nach oben klettern“, ist der Spielertrainer sicher, der dem Kader des ehemaligen Bundesligaduos eine nach wie vor hohe Qualität bescheinigt. Domenik Kohl und Achmed Boussi werden auf Mehringer Seite weiterhin ausfallen, der Einsatz von Isaac Ageman, Sven Kohlei und Christoph Eifel ist fraglich. (wir/red)

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