Fußball: Favoritensiege im Rheinlandpokal

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SCHWEICH/TRIER. Die Fußball-Oberligisten SV Mehring und der TuS Mosella Schweich haben die 4. Runde im Bitburger Rheinland-Pokal erreicht. Während der SV Mehring das mit Spannung erwartete Lokalduell in Schweich mit 3:0 (1:0) gewann, siegte Salmrohr beim B-Ligisten SSG Mariahof mit 5:1 (3:0).

Der Lokalkampf konnte die rund 400 Besucher nicht begeistern. Vor allem die Leistung der Unparteiischen nicht. Vor allem Schweichs Coach Eric Schröder war angefressen wegen der Leistung von Hermann Condné und seinen Assistenten. Denn der Mann in Gelb hatte einem direkt verwandelten Freistoß seiner Elf zum vermeintlichen 1:2 die Anerkennung versagt. Es war eine kuriose Szene, denn der Linienrichter hatte die Fahne nur kurz gehoben und dann wieder gesenkt. Als die Hausherren schon jubelnd in ihrer Hälfte abgedreht hatten, erfolgte eine Beratung zwischen den Unparteiischen und die Aberkennung des Treffers.

Schröders eindeutige Meinung: „Wenn der Treffer anerkannt wird, bekommen wir hier ein ganz anderes Spiel. Die Spielleitung hat den Ausschlag gegeben.“ Auch sein Pendant Dino Toppmöller, der das 1:0 (44.) per Foulelfmeter, der auch schon umstritten war, und das 2:0 (57.) markiert hatte, gab zu: „Wir haben auch das Glück gehabt, das uns in dieser Saison bisher so oft gefehlt hat.“ Mit einem typischen Sebastian-Ting-Treffer aus 25 m (85.) stand das Endresultat fest.

Wie angekündigt hatte der FSV „im Rahmen der noch verbliebenen Möglichkeiten“ (Co-Trainer Uwe Schüller) auf das Rotationsprinzip gesetzt. Gustav Schulz bestritt nach einem wahren Verletzungsmarathon sein erstes Saisonspiel, Mathias Fischer feierte nach wochenlanger Pause sein Comeback und die sonst nur sporadisch eingesetzten Matondo Makiadi, Sebastian Schäfer und Torhüter Robin Strellen spielten von Beginn an. Die Partie war bereits zur Pause durch einen Doppelpack von Tobias Baier (6./37.) und den Treffer von Sebastian Schäfer (42.) entschieden. Wer den Ehrentreffer für Mariahof erzielte (47.) war nicht zu ermitteln.

Das kleine Fünkchen Hoffnung, das danach aufkam, war aber nur zehn Minuten später bereits wieder erloschen. Gustav Schulz krönte seine Rückkehr mit einem direkt verwandelten 20-m-Freistoß. Den Endstand markierte Tim Hartmann zehn Minuten vor dem Abpfiff. Neben dem Erreichen der nächsten Runde gab es noch einen Grund zur Freude im Lager der Salmtaler. Sportchef Friedhelm Rach: „Die wichtigste Erkenntnis ist, dass ‚Gus‘ 90 Minuten durchgespielt hat und schmerzfrei geblieben ist.“ (wir)

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