Aggressive Bettler in der Eifel

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SPANGDAHLEM/TRIER. Am vergangenen Sonntag berichteten wir über eine Facebook-Meldung, die sich nach Angaben des Kriminaldauerdienstes (KDD) der Polizei Trier im hiesigen Raum so nicht zugetragen hat.

Bei der Polizei gemeldet war lediglich ein Fall in Schweich/Issel, der auch aufgeklärt ist. Außerdem bekamen wir Leserbriefe aus der Eifel, die den geschilderten Tathergang für die Region um die Air Base Spangdahlem bestätigten. Diesen Meldungen sind wir nachgegangen. Unsere Mitarbeiterin Petra Thomas sprach mit Ermittlern auf dem Spangdahlemer Militärflughafen.

Sergeant Duncan von der Air Base Spangdahlem bestätigte, dass mehrere Anzeigen eingegangen seien. Die Militär-Polizei warnt die Amerikaner laut Duncan ausdrücklich vor den umherziehenden Banden. „Es liegen mehrere Anzeigen von US-Amerikanern vor“, so der Sergeant. Seither rät die „Military Police“, Amerikanern, die außerhalb der Base wohnen, ihren Kindern nicht zu gestatten, die Haustür zu öffnen.

Er beschreibt das Vorgehen der Banden die immer nach gleichen Mustern vorgehen, folgendermaßen:

1. Version: Das Kind sei krank und man müsse dringend das Telefon nutzen, um einen Arzt zu alarmieren. Anschließend würde versucht, in das Haus einzudringen.
2. Version: Man sei so arm, dass man das eigene Kind nicht ernähren könne. Deshalb werde anschließend um Geld gebeten. Auch das sei nur ein Vorwand, um sich ungehindert Zugang zu der Wohnung zu verschaffen.

Mehr Informationen wollte Duncan nicht preisgeben. Er teilte uns aber noch mit, dass Ermittlungen außerhalb der Air Base von der Militärpolizei nicht ausgeführt werden dürften, da alle Geschehnisse außerhalb des Militärgeländes im Zuständigkeitsbereich der deutschen Polizei liegen. Daher befinde man sich mit den deutschen Kollegen in regem Informationsaustausch. Lokalo.de bleibt für Sie am Ball. (red)

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