Kaum Zeit zum Feiern: Miezen am morgigen Dienstag beim VfL Oldenburg

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TRIER. Am Samstag konnten die Spielerinnen des MJC noch ihren ersten Saisonerfolg gegen Göppingen feiern, bereits morgen geht es für die Mannschaft des Trainerduos Cabeza/Arnosova jedoch zum VfL Oldenburg. Gegen den Tabellenfünften wird es auswärts eine schwere Partie für die Miezen, die nach zwei Siegen in Folge Selbstvertrauen tanken konnten.

Der VfL empfängt die Miezen in der heimischen EWE Arena und will sicher nicht die Fehler wiederholen, die Göppingen am Samstag in der Arena Trier unterlaufen sind. Entsprechend gering ist die Wahrscheinlichkeit, dass Oldenburg die Miezen unterschätzt, wenngleich Trier nach zwei Pflichtspielsiegen in Folge weitaus selbstbewusster aufspielen kann.

Die Oldenburgerinnen feierten bislang vier klare Siege gegen Leverkusen, Metzingen, Buxtehude und Bensheim. Dem gegenüber stehen ebenso klare Niederlagen gegen Erfurt, Koblenz, Blomberg (Pokal) und Leipzig. Das Team von Trainer Leszek Krowicki gewann in der Liga alle drei bisherigen Heimspiele, nur Blomberg gelang im Pokal ein Sieg in der EWE-Arena.

Gegenüber dem Vorjahr fehlt den Gastgeberinnen Urgestein Barabara Hetmanek (Blomberg) und Sabrina Neuendorf (Karriereende). Hinzu kamen jedoch die Nationalspielerinnen Angie Geschke und Anna Loerper; Geschke hatte bereits bis 2012 in Oldenburg gespielt. Damit kratzten die Nordlichter weiter an den Top-4, zu denen sie in den vergangenen Jahren stets gezählt hatten. Aktuell liegt auf dem 4. Rang jedoch Blomberg, mit einem um einen Treffer besseren Torverhältnis. Schuld daran ist in erster Linie die Niederlage gegen Koblenz. Eine weitere ungeplante Pleite gegen Trier wird Leszek Krowicki daher wohl nicht riskieren wollen. Die Statistik spricht ebenfalls für Oldenburg: Der letzte Auswärtssieg von Trier in Oldenburg datiert vom Oktober 2007 – in Trier gelang den Miezen immerhin 2011 der letzte Erfolg. (red)

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