Update: Achtung! Haltlose Panikmache auf Facebook!

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TRIER. Seit vorgestern verbreitet sich eine Facebook-Nachricht über umherziehende Banden, die um Geld betteln und anschließend das Haus stürmen (hier ist die Rede von Fällen in Trier-Pfalzel und Trier-Euren) wie ein Lauffeuer. Bislang wurde die Nachricht mehr als 1500 mal geteilt. Daraufhin fragten uns besorgte Leser, ob an dieser Sache etwas dran sei und baten uns, zu diesem Thema zu recherchieren.

Die Polizeiinspektion Trier kommentierte unsere Anfrage mit den Worten: „Uns ist kein solcher Fall bekannt.“

Also alles kompletter Humbug und Panikmache? Inzwischen hat uns Herr Romeo W. in Kenntnis gesetzt, dass es am vergangenen Donnerstag in Schweich-Issel tatsächlich einen Übergriff gegeben hat. Kommissar Andreas Resch von der Polizei in Schweich bestätigt die Mail, die uns erreicht hat. „Bei einer Frau in Schweich-Issel wurde geklingelt. Vor der Tür stand ein Mann, der der Frau, die geöffnet hatte, zehn Euro entwendet hat. Es wurde Strafanzeige erstattet, der Täter auch gefasst und von der beraubten Frau identifiziert. Solche Dinge passieren immer wieder mal, das ist nichts Neues. Es wurde kein Haftbefehl erlassen.“ Weitere aktuelle Fälle kann der Kommissar nicht bestätigen. Gleiches gilt für die doch reißerisch formulierte Meldung auf Facebook. Um die Brisanz dieser Meldung zu verdeutlichen, veröffentlichen wir sie im Originaltext. Die Urheberin nennt sich „Edith B.-D.“

Warnung!!! ALLE Fenster und Türen verschließen und bei Klingeln bitte die Tür zulassen! Banden sind untetwegs: teilweise mit Kindern! Gaukeln euch einen vor: „Kein Essen für Kinder, Tochter krank ect.“ sobald ihr öffnet stürmen i-welche Männer eure Wohnung!!!! Eben schon in Pfalzel und Euren ein Fall gewesen. Treiben sich in Trier, Wittlich, Salmtal ect rum. Sofort Polizei alarmieren!

Kontaktieren Sie bei solchen Vorkommnissen immer die Polizei, um auf der sicheren Seite zu sein. Außerdem können Sie uns jederzeit informieren – wir gehen der Sache nach. (red)

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1 KOMMENTAR

  1. Schön… Und diejenige, der das in Schweich-Issel die Woche hier passiert ist, hat wohl auch gelogen oder wie?!

    Dumm, dass es Leute gibt, die sowas für ihre Idiotie missbrauchen. Der Fall in Issel ist aber wirklich passiert!

  2. @ Estefania: Wir haben von der Polizei die Auskunft, dass über solche Vorfälle nichts bekannt ist. Dann ist doch die Frage: Wieso werden Straftaten nicht angezeigt, wenn es sie denn tatsächlich gegeben hat und es nicht nur ein Gerücht ist. Willi Rausch, lokalo-Chefredakteur

  3. Die Straftat wurde bei der Polizei in Schweich als Anzeige aufgenommen!!!! Dieser Vorfall ereignete sich wirklich in Schweich-Issel!!!! Es muss anscheinend erst wieder mehr passieren, damit gehandelt wird!!!! Schade!!!! Der jungen Frau aus dem Überfall geht es übrigens soweit gut, bis auf den Schock und die Angst die sie jetzt hat!!!!

  4. Muss ich mir jetzt Sorgen machen?

    Gut…die Polizei hat keine Information, dass es einen Grund zur Aufregung gibt…ABER (!!1) im Mondphasenhoroskop auf meiner letzten Cornflakes-Packung (MHD leider schon abgelaufen) stand klipp-und-klar, dass ich jeder anonymen Facebook-Aufgeregtheit unbedingten Glauben schenken soll. Was nun? Und…kann nicht mal endlich jemand an die Kinder denken?

  5. Solche Dinge passieren immer wieder mal, das ist nichts Neues. Es wurde kein Haftbefehl erlassen.

    Das ist eure Meinung ???

    In Fastrau hat ein Junge die Tür geöffnet und direckt wieder zugeschlagen .
    Minuten lang wurde an die Tür geschlagen und ums Haus gegengan.

    Wie fühlt sich dieser Junge denn jetzt?

    Schön das Ihr denen beihaltet und die freundliche Polizei sie nicht unnötig lange belästigt.
    Das wäre ja Ausländerfeindlich.

    Ich wünsche ( nicht )Ihnen das Ihre Familie solche Vorfälle wie Issel und Fastrau erlebten und sie dann Ihre Meinung überdenken.

    Immer schön blauäugig zu unseren lieben Besuchern.

    Ich bin da anderer Meinung und werde lieber vorher informiert.
    Ob ich dann besser aufpasse odr meinen Kinder die Regeln beim klingeln Fremder nochmal erkläre liegt dann in meiner Hand.

    mit freundlichen Grüßen

    Martin

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