SVE: Pressekonferenz vor Spiel gegen SSV Ulm

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TRIER. Während der Rest der Liga eine Spielpause hat, muss der SVE ein Nachholspiel beim SSV Ulm bestreiten (Samstag, 14.00 Uhr, Donaustadion). Der Tabellenvorletzte könnte den Moselanern zur Tabellenführung verhelfen, dies jedoch nur bei einem Sieg der Eintracht.

„Wir können unsere gute Ausgangslage nur verbessern, Ulm steht mit sechs Punkten bereits jetzt mit dem Rücken zur Wand“, konstatiert Roland Seitz zu Beginn der Pressekonferenz. Eine Analyse, mit der der 49-jährige Recht hat: Nach zehn bestrittenen Spielen stehen bei den Ulmern nur sechs magere Punkte auf dem Konto, zudem stellen sie mit nur 11 Treffern neben dem punktgleichen Tabellenletzten KSV Baunatal die fast harmloseste Offensive der Liga dar. Einziger Hoffnungsschimmer vor dem Duell mit dem SVE dürfte für die Anhänger der Schwaben der Fakt sein, dass fünf der sechs Punkte bisher vor heimischen Publikum geholt wurden. Eintracht-Übungsleiter stellt allerdings klar, dass die Mannschaft den Sieg holen will, obgleich „selbst eine Niederlage nichts an der guten Ausgangsposition ändern würde“.

Personell muss die Eintracht die bislang so erfolgreiche Startformation auf mindestens zwei Positionen ändern: Matthias Cuntz und Michael Dingels sind nach der fünften gelben Karte der Saison gesperrt. Fraglich ist auch der Einsatz von Mittelfeldspieler Steven Kröner, der nach Oberschenkelproblemen bisher nicht trainieren konnte. Seitz gab bereits bekannt, dass Torge Hollmann für Dingels in die Innenverteidigung rücken wird, im defensiven Mittelfeld dürfte wohl Christopher Spang auflaufen. Es gibt jedoch auch positive Meldungen aus dem Verletztenlager: Andreas Lengsfeld befindet sich nach seiner sechswöchigen Zwangspause wieder im Training und wird beim Spiel in Ulm auf der Bank sitzen, zwischen den Pfosten verbleibt vorerst Chris Keilmann. Letzteren lobte der SVE-Übungsleiter zudem, der Keeper habe in den vorrangegangenen Pflichtspielen gute Leistungen gezeigt und sei selbstbewusster geworden.

Taktisch schätzt der Eintracht-Coach den kommenden Gegner als einen kampfstarken, jedoch äußerst defensiv-agierenden Opponenten ein: „Sie machen die Räume eng und versuchen mit langen Bällen die Stürmer zu erreichen“. Wenn die Moselaner aber ihre Form halten und so auftreten wie bisher, dürfte einem Sieg im Donaustadion eigentlich nichts im Wege stehen. Auf die Frage, ob er und die Mannschaft sich über die kurzfristige Tabellenführung im Falle eines Sieges freuen würde, gab es augenzwinkernd folgende Antwort: „Wieso kurzfristig?“. (ros)

1 KOMMENTAR

  1. Wie kann man so einen Mist von sich geben „selbst eine Niederlage nichts an der guten Ausgangsposition ändern würde“.
    Unglaublich. Dort muss man hinfahren und 3 Punkte einfahren.

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