„Sterne des Sports“: Neues Miezen-Konzept ausgezeichnet

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TRIER. Die Trierer Miezen haben am vergangenen Sonntag in der ersten Runde des DHB-Pokals ihren ersten Pflichtspielsieg der Saison gefeiert. Auch abseits des Feldes gibt es einen Erfolg zu vermelden: Mit dem bundesweiten Wettbewerb „Sterne des Sports“ prämieren die Volksbanken Raiffeisenbanken und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bereits seit zehn Jahren erfolgreiche und nachhaltige Projekte rund um das Thema Sport. Nun wurden auch die Trierer Miezen mit einem Projekt ausgezeichnet.

Auf regionaler Ebene wird der „Bronzene Stern“ vergeben – die Gewinner nehmen dann am Wettbewerb auf Landesebene teil (Silberner Stern), deren Sieger wiederum auf Bundesebene antreten (Goldener Stern). Die Miezen dürfen sich bereits jetzt über den Gewinn des regionalen Sterns freuen — und das bei 28 konkurrierenden Bewerbungen alleine im Geschäftsgebiet der Volksbank Trier. „Die gesamte Neuausrichtungdes Vereins hat viel Kraft erfordert und trägt erst ganz langsam Früchte, die manvon außen sehen kann“, erklärt Miezen-Vorstandsmitglied Jürgen Brech. „Doch hinter den Fassaden gibt es bereits ein ganze Menge wirklich toller Erfolge und wir freuenuns sehr, dass einer hiervon, nämlich die intensive Kooperation mit der Handwerkskammer Trier, durch diesen Wettbewerb eine wirklich schöne Auszeichnung erhält“, so Brech weiter. Prämiert wurde das Projekt „Fit mit den Trierer Miezen“, bei dem die Handwerkskammer Trier in Zusammenarbeit mit den Trierer Miezen Fitnessreihen für jede Altersgruppeanbietet.

Die Spielerinnen der Miezen führen die Kurse durch und dienen soerfolgreich als prominente Motivatoren für die Teilnehmer, weswegen die Teilnehmerzahlenstetig stark steigen. Dahinter steht neben aller Freude an gemeinsamer Bewegung, auch die Idee, besonders ältere Arbeitskräfte lange fit und gesund zu halten und somit den Folgen des Fachkräftemangels in der Region aktiv entgegenzuwirken. Dieser Gedanke setzt sich auch direkt in den Unternehmen der Region fort, in welchen die HWK sogenannte „Gesundheitstage“ oder kleinere Einheiten, zum Beispiel für einen gesunden Rücken, durchführt. Auch hier kommen in vielen Fällen MJC-Spielerinnen als Referentinnen zum Einsatz. Mit Mégane Vallet und Judith Derbach sind zwei Spielerinnen ganz bei der HWK Trier angestellt, weitere Akteurinnen kommen für die diversen Einsätze jeweils hinzu. Damit schafft das Projekt nicht nur die Erreichung der eigenen Ziele, sondern fördert das Nebeneinander von Spitzensport und Beruf ganz direkt, indem es den Spielerinnen umgehend eine Perspektive beruflicher Natur – auch, aber eben nicht ausschließlich, nach dem Karriereende bietet. Die Trierer Miezen setzen im neuen Konzept voll auf das Nebeneinander von Spitzensport und Beruf, um den Bundesligaspielbetrieb so überhaupt finanzierbar zu machen. Dabei sind neben der Handwerkskammer Trier auch viele andere Betriebe beteiligt, welche Miezen-Spielerinnen ausbilden, einstellen oder anderweitig in ihrer beruflichen Laufbahn aktiv fördern. (red)

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