Konjunkturumfrage Creditreform Trier Sommer/Herbst 2013

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TRIER. Wie in den Vorjahren hat die Creditreform Trier aktuell nochmals rund 800 der Mitgliedsunternehmen in der Region Trier zur aktuellen Geschäftslage und Finanzsituation befragt. Die Geschäftslage des eigenen Unternehmens wird dabei von über der Hälfte der Befragten (55 %) als sehr gut bis gut bewertet. Lediglich 1 % der Unternehmen bezeichnet die eigene Geschäftslage als mangelhaft oder ungenügend.

Die Geschäftslage der eigenen Branche wird jedoch leicht negativer bewertet. Nur  36 % beschreiben die wirtschaftliche Lage ihrer Branche als gut bis sehr gut. Ganze 60 % sind der Meinung, dass die Lage der Branche lediglich befriedigend bzw. ausreichend ist und immerhin 4 % bewerten die Lage der eigenen Branche als mangelhaft bis ungenügend.

Wie auch im letzten Jahr sehen die meisten Befragten keinen erkennbaren Aufschwung (45 %). Immerhin 32 % sind allerdings der Meinung, dass ein deutlicher Aufschwung erkennbar ist, wobei letztes Jahr nur 22 % dieser Meinung waren.

Deutlich positiver wird die derzeitige Auftragslage von über der Hälfte der Befragten (60 %) als sehr gut bis gut bewertet. 39 % sehen die Auftragslage jedoch nur als befriedigend bis ausreichend. Vor einem Jahr sah das noch deutlich negativer aus, denn die meisten (52 %) haben die Lage damals als nur befriedigend bis ausreichend bezeichnet. Unzufrieden mit der Geschäftslage ist nur 1 %.

Mit einer Umsatzsteigerung rechnen im laufenden Jahr immerhin 43 %; im Vorjahr waren es lediglich 32 %. Fast genauso viele (44 %) prognostizieren eine stabile Umsatzentwicklung in 2013. Lediglich 13 % befürchten Umsatzeinbrüche.

Die Aussichten für 2014 sind eher verhalten. So rechnen 65 % mit einer stabilen Umsatzentwicklung und nur 26 % prognostizieren im kommenden Jahr eine Umsatzsteigerung – 9 % rechnen gar mit sinkenden Zahlen.

Bei einem Großteil der Befragten haben die wirtschaftspolitischen Turbulenzen und finanzpolitischen Verwerfungen keinerlei Auswirkungen auf ihre Kooperation mit Banken oder alternativen Finanzinstrumenten wie Leasing, Factoring oder Warenkreditversicherungen.

Im Vergleich zum Vorjahr wird die Zahlungsweise der eigenen Kunden von der Mehrheit (78 %) als gleichbleibend betrachtet – lediglich 8 % bescheinigen ihren Kunden eine verbesserte Zahlungsmoral. Allerdings attestieren immerhin 14 % ihren Kunden ein schlechteres Zahlungsverhalten.

Bei der Betrachtung der Zahlungsweise der deutschen und luxemburgischen Kunden sind im Gegensatz zum Vorjahr geringe Abweichungen erkennbar. Den deutschen Kunden wird von 44 % eine gute bis sehr gute Zahlungsweise bescheinigt, den Luxemburgern von nur 34 %.  Über die Hälfte der Deutschen als auch der Luxemburger Kunden zahlen immerhin noch in befriedigender bis ausreichender Weise. 12 % der luxemburgischen Kunden zahlen nur mangelhaft bis ungenügend ihre Rechnungen; die Zahlweise der deutschen Kunden wurde nur von 1 % als mangelhaft bis ungenügend bezeichnet. (red)

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