Verkehrsführung im Bereich Treviris-Passage/Stockplatz geändert

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    TRIER. Aufgrund der laufenden Baumaßnahme Treviris-Passage ist es notwendig, die An- und Zufahrt zum Stockplatz temporär zu ändern. Deshalb wurden am heutigen Mittwochmorgen zwei Ampeln installiert.

    Anlieger, Fußgänger und alle anderen Verkehrsteilnehmer werden gestaunt haben, dass im Bereich einer Fußgängerzone Ampelanlagen aufgestellt werden. Eine Anlage steht an der Kastanie am Stockplatz. Für die Fahrzeuge, die den Platz stadtauswärts verlassen wollen. Die zweite Lichtanlage steht in der Dietrichstraße in Höhe des Kolpinghauses/Warsberger Hof und regelt die Zufahrt zur Wilhelm-Rautenstrauch-Straße/Stockplatz.

    Herbert Barthel vom Tiefbauamt der Stadt Trier erläutert die Notwendigkeit der erneuten Verkehrsumleitung: „Da der komplette Bereich unterhalb des Stockplatzes bis auf weiteres gesperrt ist (Anm. d. Red.: Die Bauarbeiten der Trevirispassage dauern bis zum 1. Advent an) müssen wir, um den Lieferverkehr und die Zufahrt zu den Anwohnerparkplätzen zu gewährleisten, die Wilhelm-Rautenstrauch-Straße für den Verkehr in beide Richtungen freigeben. Das lässt sich nur über die Installation von Ampeln regeln.“

    Die Notwendigkeit, einen wahren Schilderwald im Bereich dieser Großbaustelle zu errichten, erschließt sich jedoch nicht immer. Zwei Schilder (Verbot der Durchfahrt), die vor einer kompletten Sperrwand platziert wurden, sind beispielsweise völlig überflüssig. Zudem ist die Straßenführung alles andere als optimal. Bereits in den ersten beiden Stunden kam es zu zwei sehr brenzligen Situationen zwischen Autofahrern und Radfahrern. Schnelle Bremsmanöver der Beteiligten verhinderten Schlimmeres.

    Der einzige Fußweg zum Parkhaus am Hauptmarkt führt aufgrund der geänderten Route durch den Wilhelm-Rautenstrauch-Park. Wer die Brisanz dort kennt – tagtäglich jsind hier der Krankenwagen und die Polizei zu Gast – überlegt sich wohl zweimal, ob er im dortigen Parkhaus stehen möchte.

    Diese Verkehrsführung wird voraussichtlich bis einschließlich 31. Oktober 2013 bestehen bleiben. Für die Dauer der Bauarbeiten muss in den oben genannten Straßen mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Die Anwohner der Jakobstraße, der Moselstraße, der Dietrichstraße, des Stockplatzes und der Wilhelm-Rautenstrauch-Straße sind direkt über Wurfzettel informiert worden. (red/Laura Dolfen)

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    1 KOMMENTAR

    1. das schlimmste für die fussgänger,(auch viele mütter mit Kinderwagen) ist der fussweg durch den rautenstrauch-park! was da an vollgesoffenem pack rumlungert und leute anbettelt und anpöbelt, geht auf keine Kuhhaut!warum kümmert sich der vielbeschäftigte kom.vollzugsdienst eigentlich nicht um diese seine orginäre aufgabe?

    2. Und wer kassiert mal wieder mit? Wer sich, mal wieder, diesen unsinnigen Schilderwald ansieht, kann nur feststellen;Trier hat kein Einnahmenproblem,nein Trier hat ein riesiges Ausgabenproblem!

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