Fußball-Oberliga: SV Mehring zu spät aufgewacht

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ELVERSBERG. Nach der sechsten Niederlage im siebten Auswärtsspiel der laufenden Saison in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ist der SV Mehring auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Auch am Sonntag konnte das Team um Spielertrainer Dino Toppmöller seine Misere auf des Gegners Platz nicht abstellen und unterlag mit 2:3 bei der zweiten Garnitur von Drittligist SV 07 Elversberg. Das zunächst gemeldete Endresultat (0:2) erwies sich als falsch. Wir bitten diese Meldung zu entschuldigen.

 

 

Der Plan der Moselaner, mit der Konzentration auf die Defensive möglichst lange die Null zu halten, war schon nach fünf Minuten Makulatur. Im Anschluss an eine Ecke köpfte der aufgerückte Innenverteidiger Moritz Zimmer zum 1:0 ein. In der Folge kamen die Gäste nihct mehr zur Ruhe, die Probleme gegen die technisch versierte Regionalliga-Reserve waren unübersehbar.

Volker Weich, der der Spielausschussvorsitzende des SVM konstierte „zu viel Platz, den wir den Saarländern gelassen haben.“ Die konnten so ihr technisch feines Spiel entwickeln und noch vor der Pause durch Sebastian Piotrowski auf 2:0 erhöhen, der ein Zuspiel von Marcel Linn nutzte. Kurz nach dem Wechsel erhöhte Piotrowski mit seinem 10. Saisontreffer auf 3:0 – die Partie schien gelaufen. Doch nur fünf Minuten nach der vermeintlichen Entscheidung gelang Sven Kohlei aus 25 m der erste Mehringer Treffer. Die Wechsel auf Mehringer Seite, vornehmlich die Hereinnahme von Spielertrainer Dino Toppmöller machte sich immer stärker bemerkbar. Eine Viertelstunde vor Schluss erzielte Toppmöller denn auch nach einem Freistoß von Kohlei den Anschlusstreffer. Jetzt gab es für Mehring kein Halten mehr. Die bedingungslose Offensive ging natürlich auf Kosten der Defensive. Zwei Konter der Elversberger endeten an der Latte, Mehring drückte zwar, erspielte sich aber keine klare Gelegenheit mehr.

Weich: „Wir werden nur dann wieder erfolgreich sein, wenn wir von der ersten bis zur letzten Minute als Kollektiv alles geben. Jetzt gilt es aber erst einmal, zuhause wieder zu punkten.“ Da der nächste Gegner aus Hauenstein kommt und die Tabelle der Liga anführt, wird auch das eine schwierige Aufgabe. (red)

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