Fußball-Oberliga: Wieder hohe Hürden

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SALMROHR/MEHRING. Der 13. Spieltag der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar steht für die heimischen Protagonisten unter demselben Motto wie die Termine zuvor: Siege sollen her. Beim FSV Salmrohr, der gegen den SV Gonsenheim antritt (Samstag, 15.30 Uhr, Salmtalstadion) ist ein Punkt definitiv zu wenig, der SV Mehring könnte angesichts der Auswärtsschwäche mit einem Zähler beim SV Elversberg II (Sonntag, 15 Uhr, Kaiserlinde) zufrieden sein.

Leichte Entspannung auf dem Personalsektor wird aus dem Salmtal gemeldet. Mathias Fischer und Gustav Schulz sind ins Aufbautraining eingestiegen. „Sie sind noch längst nicht so weit, dass wir sie einsetzen können, aber zumindest haben sie in dieser Woche einen ersten Schritt zurück gemacht“, sagt Co-Trainer Uwe Schüller. Wie schwer die Aufgabe gegen Gonsenheim werden wird, ist allen Beteiligten im Lager des FSV bewusst. Die Mainzer haben die ersten vier Saisonspiele verloren, sind seitdem aber ungeschlagen und somit „so etwas wie die Mannschaft der Stunde“ (Schüller).

Für den erfahrenen Übungsleiter gibt es trotz der Qualität des Gegners genügend Hinweise, die ihn optimistisch auf die kommende Aufgabe schauen lassen. „Die ganze Mannschaft war auf Einladung unseres noch verletzten Spielers Dominick Zwick auf dem Münchener Oktoberfest. Man merkt, dass das eine gute Teambuildung-Maßnahme war.“ Unabhängig von dieser zusammenschweißenden Freizeitgestaltung sieht Schüller den FSV-Kader als qualitativ stark und auch selbstbewusst genug an, um gerade zuhause mit der Einstellung auf den Platz zu gehen: „Die schlagen wir.“ Taktisch haben Trainer Patrick Klyk und Schüller ein Konzept entwickelt, von dem sie überzeugt sind, dass es greift. „Verraten werden wir nicht, was wir vorhaben. Aber gerade gegen die gute Offensivreihe der Gäste werden wir uns etwas einfallen lassen.“

Nach dem der Abwärtstrend des SV Mehring mit dem Remis gegen den Tabellenzweiten Pfeddersheim gestoppt wurde, soll nun das dürftige Auswärtskonto (ein Punkt) bei der Regionalliga-Reserve des SV Elversberg aufgefüllt werden.

Dem „Schritt in die richtige Richtung“ (Spielertrainer Dino Toppmöller) soll nun gegen Pfeddersheim der nächste folgen. Nun ist Toppmöller nicht so blauäugig, um nicht zu wissen, dass seine Elf im Saarland als klarer Außenseiter antritt und nicht nur dieses eine Spiel, sondern auch schon die dann folgenden im Blick zu haben. Und da kommt Schwerstarbeit auf die Mehringer zu. Denn nach Elversberg folgen mit dem SC Hauenstein und dem SC Idar-Oberstein mindestens genauso dicke Brocken.

Während der FSV in München den Schulterschluss übte, blieb der SVM in heimischen Gefilden – ein gemeinsames Abendessen im Restaurant „Zum Moseltal“ soll dieselbe Wirkung zeigen. Teamgeist wird erneut besonders wichtig sein, da mit Domenik Kohl, Isaac Ageman und Achmed Boussi, der immer noch an den Folgen eines Kahnbeinbruches laboriert, nach wie vor wichtige Akteure nicht dabei sind. Der Spielertrainer selbst hofft, nach seinen Einsätzen von jeweils rund einer halben Stunde im Pokalspiel bei der DJK St. Matthias Trier (3:1) und gegen Pfeddersheim (0:0) am Sonntag in Elversberg vielleicht ein paar Minuten draufpacken zu können. Nach wochenlanger Pause muss er aber auch seine Einsatzzeiten langsam steigern, ehe er bei 100 Prozent ist.

Gerade zum jetzigen Zeitpunkt gibt es einfachere Gegner als Elversberg, das seine drei letzten Spiele gewonnen hat und sich damit auf den neunten Rang nach vorne geschoben hat. (wir)

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