Vor Heimspiel gegen Blomberg: Ein Sieg soll her

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TRIER. Die Miezen treffen am heutigen Abend (19.30 Uhr, Arena Trier) in einem Nachholspiel auf die HSG Blomberg-Lippe. Gegen das Team von Trainer André Fuhr wollen die Moselanerinnen an die gute Leistung aus dem Heimspiel gegen Leverkusen anknüpfen und damit die vergangene Pleite gegen Bietigheim vergessen machen.

Die Trierer Handballerinnen fahren derzeit weiter konsequent auf einer Achterbahn der Gefühle. Nach dem sportlichen Abstieg im vergangenen Jahr kam mit dem Klassenverbleib kurz vor Saisonstart ein erstaunliches Hoch. Das Auftaktspiel gegen Koblenz ging klar an die Konkurrentinnen, anschließend verpassten die Miezen gegen Bensheim nur um Haaresbreite den ersten Sieg im ersten Heimspiel. Im zweiten Heimauftritt kam dann das beste Spiel einer Trierer Handballmannschaft seit Jahren – doch gegen den Favoriten aus Leverkusen fehlte am Ende ein Tor für den an sich hochverdienten Punktgewinn.

Auf dieses Hoch folgte umgehend eine erwartete und dennoch schmerzlich harte Auswärtspleite bei Vizemeister Leipzig. Und nun hätte am vergangenen Mittwoch mit einem Sieg gegen Bietigheim alles wieder gut sein können. Doch ausgerechnet in dieser Partie zeigte das Trierer Team eine unterirdische Vorstellung – nichts war es mit dem ersten Erfolg.

Und nun kommt mit der HSG Blomberg-Lippe eine Mannschaft in die Arena, gegen die im Prinzip eine kleine Überraschung möglich wäre. Die Schützlinge von Spielertrainerin Cabeza stehen unter dem Druck, endlich Punkte einzufahren, wenngleich noch immer 27 Partien in dieser langen Saison zu spielen sind – und somit noch lange keine Vorentscheidung fällt.

Wenn der Fassungslosigkeit vom vergangenen Mittwoch endlich wieder eine Trotzreaktion folgt und sich mit der Unbekümmertheit aus dem Spiel gegen Leverkusen paart, dann kann nun endlich die Trendwende gelingen. Blomberg ist bisher trotz nur 4 Punkten gut gestartet, aber je nach Tagesform nicht unschlagbar. Es ist an der Zeit, dass die Miezen ihre teils guten Leistungen endlich mit Punkten belohnen und eine Trendwende herbeiführen. (red)

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