Fußball-Oberliga: Topgegner für heimische Vertreter

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MEHRING/SALMROHR. Die beiden heimischen Vertreter der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar stehen am 12. Spieltag vor hohen Hürden. Der SV Mehring trifft zuhause auf das Überraschungsteam TSG Pfeddersheim (Sonntag, 15 Uhr, Auf der Lay), der FSV Salmrohr muss beim Regionalliga-Absteiger SC Idar-Oberstein (Samstag, 15.30 Uhr) antreten.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie ist Mehring auf Rang 14 abgerutscht. Die Wende soll nun ausgerechnet gegen Pfeddersheim gelingen – die Überraschungsmannschaft schlechthin in der Liga. In der vergangenen Saison haben die Rheinhessen mit Mühe und Not die Klasse gehalten, jetzt stehen sie nach elf Spieltagen mit 22 Punkten auf Rang 2. Dem Sieg am Mittwoch im Pokal, auch wenn er „nur“ gegen den A-Ligisten St. Matthias Trier errungen wurde, misst Spielertrainer Dino Toppmöller große Bedeutung bei: „Wir haben ein Pflichtspiel gewonnen, das noch auswärts, und dabei einen Rückstand umgebogen. Dieser Erfolg bringt uns wieder etwas von dem Selbstvertrauen zurück, das uns zuletzt vielleicht etwas verloren gegangen war.“ Als Folge davon machte Toppmöller im Training mehr Elan aus. Um gegen Pfeddersheim zu bestehen, setzt er eine Topleistung voraus. Zudem fordert er die volle Unterstützung des Umfelds ein.

Bei Innenverteidiger Isaac Ageman sind wieder Probleme am operierten Knie aufgetreten, sodass der Ghanaer zuschauen muss, gleiches gilt für Johannes Diederich. Max Meyer und Simon Monzel sollen wieder mitwirken können, Domenik Kohl fällt noch auf lange Sicht aus, Tommy Toppmöller (Trainerlehrgang) und Nils Hansjosten (angeschlagen) werden vermutlich ebenfalls nicht dabei sein.

Hoffnung kann Mehring aus der Tatsache schöpfen, dass TSG die beiden letzten Auswärtsspiele verloren hat. Dass die Wormser Vorstädter so weit oben stehen, ist für Dino Toppmöller „keine Überraschung“.

Nach dem unnötig erzitterten Sieg gegen den FK Pirmasens am vergangenen Spieltag folgt für den FSV Salmrohr beim SC Idar-Oberstein eine nur auf dem Papier leichtere Aufgabe. „Ich halte den Gegner für genauso stark, wie den FKP“, sagt Trainer Patrick Klyk, „er ist nach dem Abstieg, einigen Verletzungsproblemen und Sperren nur schwer in die Gänge gekommen.“ Nachdem die Nahestädter am vergangenen Wochenende in Mechtersheim gewonnen haben, sieht Klyk die Notwendigkeit „ganz anders aufzutreten, als wir das gegen Pirmasens in der Schlussviertelstunde getan haben.“

Das wird den Salmtalern sicher nicht leicht fallen, denn neben den Langzeitverletzten bangt der Coach um die in der Partie gegen Pirmasens verletzt ausgeschiedenen Daniel Schraps (Steißbeinprellung), Christian Schroeder (Oberschenkelzerrung), Sebastian Schäfer (Bänderdehnung) und Daniel Braun (Erkältung). Da stellt sich die Mannschaft schon fast von selbst auf. „Wir werden mit 16 Spielern an die Nahe fahren“, sagt Klyk, dem bewusst ist, dass der Sieg gegen Pirmasens so gut wie nichts mehr wert ist, sollte das Spiel in Idar-Oberstein verloren gehen. (wir/pm)

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