Jetzt kann Bitburgs „Konrad“ wieder sprudeln

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    BITBURG. Fast 10 Jahre hatte der Brunnen im Konrad-Adenauer-Park trockene Füße. Keine Wasserfontänen schossen in die Höhe, denn es fehlte das nötige Geld, um die Anlage wieder in Schwung zu bringen.

    Beim zuständigen Bauamt gab es sogar ernsthafte Gedankenspiele, den maroden Brunnen abzureißen und das nach der Entfernung der Fundamente entstehende Loch aufzufüllen. Dieses Szenario aber war vielen Bitburger Bürgern ein Dorn im Auge, sie machten ihrem Unmut mehr oder weniger deutlich Luft. Zu gern erinnerte man sich an die Wasserspiele, die über viele Jahre das Wahrzeichen des Parks waren und Spaziergänger zum Verweilen einluden.

    Es war klar, dass der Brunnen nur mit der Unterstützung von Sponsoren wieder seiner Bestimmung zurückgegeben werden könnte. Auf Initiative des Bitburger Gewerbevereins mit dem 1. Vorsitzenden Edgar Bujara an der Spitze wurden die Befürworter des „Konrad“, wie der Brunnen von den Bitburgern genannt wird, initiativ. Aber nicht nur Firmen, Banken, der Gewerbeverein und die Dr.-Hanns-Simon-Stiftung leisteten finanzielle Hilfe, auch viele Bürger der Stadt beteiligten sich mit großzügigen Spenden an der Restaurierung, um „ihren Konrad“ wieder in seiner ganzen Pracht erleben zu können. Mit der Renovierung sollte der Kreisstadt in der Eifel ein Stück ihrer architektonischen Geschichte wiedergegeben werde.

    Was lange währt, wird endlich gut. Die neue Brunnenanlage, wie die Tafel, auf der die Spender verzeichnet sind, „Unser Konrad“ getauft, wird am kommenden Sonntag im Rahmen eines Brunnenfestes zum zweiten Mal eingeweiht. Am heutigen Donnerstag wurde die Strahlkraft des Bauwerks schon einmal getestet – im wahrsten Sinn des Wortes. Denn erst als es dunkel war, sprudelte das Wasser. So konnte der Brunnen im Lichterglanz seine ganze Faszination entfalten.

    Jetzt kann und wird der Konrad-Adenauer-Park wieder ein attraktiver Treffpunkt in der Bitburger Innenstadt sein und Alt und Jung zum Verweilen einladen. Der Anziehungskraft der bis zu sieben Meter hohen Fontänen, die bei Dunkelheit mit wechselnden Lichteffekten illuminiert werden, wird sich kaum jemand entziehen können.

    Aber nicht nur Freude bringt er, der Konrad, er zeigt auch, dass gemeinsame Anstrengungen zum Erfolg führen, wenn man ein lohnendes Ziel vor Augen hat, so wie es jetzt in Bitburg geschehen ist. Der Neubau des Brunnens ist der Lohn – nicht nur für die, die aktive Unterstützung geleistet haben – sondern alle Bitburger, deren Stadtbild von Sonntag an eine Aufwertung erfährt. Petra Thomas

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