Update: Juristisches Nachspiel nach Baumsturz mit Todesfolge

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    TRIER. Am 22. November des vergangenen Jahres hat eine umstürzende Rosskastanie im Wilhelm-Rautenstrauch-Park ein Todesopfer und einen Verletzten gefordert. Der von der Staatsanwaltschaft Trier beantragte Strafbefehl über 90 Tagessätze war vom Amtsgericht Trier abgelehnt worden, das ein mündliches Verfahren angeordnet hat (lokalo berichtete).

    Der Angeklagte, ein Sachgebietsleiter des Grünflächenamts der Stadt Trier, muss sich wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Köperverletzung verantworten. Dem  Angeklagten wird von der Staatsanwaltschaft zur Last gelegt verantwortlich dafür zu sein, dass der umstürzende Baum am 22. November des vergangen Jahres eine Rentnerin erschlagen und einen Mann schwer verletzt hat.

    Der Mann habe es nach einem Hinweis über den schlechten Belaubungs- und Vitalitätszustand des Baumes in der Zeit vom 23. Juli bis zum 22. November pflichtwidrig unterlassen, eine eingehende Untersuchung des dann umgestürzten Baumes vorzunehmen.

    Bei Einhaltung der gebotenen Sorgfalt hätten das Umstürzen der Kastanie und damit sowohl der Tod der Rentnerin als  auch die Verletzungen des Fußgängers vermieden werden können so die Anklagevertretung. Die Verhandlungen sind für den 19., 26. und 28. November dieses Jahres anberaumt. (red)

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