Hoher Qualitätsstandard im Klinikum Mutterhaus

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TRIER. Als erstes Krankenhaus in Rheinland-Pfalz und das erst fünfte bundesweit, erfüllt das Trierer Klinikum „Mutterhaus der Borromäerinnen“ die Anforderungen der Norm ISO 9001, für Trägerverantwortung, Sozialkompetenz und Arbeitsschutz.

Ein klar strukturiertes Qualitätsmanagementsystem im Krankenhaus dient dazu, Prozesse zu definieren, Qualitätsbewusstsein zu schaffen und die Patientensicherheit sowie die Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit stetig zu erhöhen. Mit der erfolgreichen Zertifizierung nach internationalen Standards hebt sich das Trierer Klinikum Mutterhaus von den Krankenhäusern der Region ab. Begutachtet wurden die Verfahren und Prozesse zur Aufnahme, Diagnostik, Therapie und Nachsorge ambulanter und stationärer Patienten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Berufsgruppen und Professionen haben gemeinsam ein Qualitätsmanagementsystem etabliert, indem sie anhand festgelegter Prozesse und Ziele arbeiten. Ein wesentlicher Blick wird hierbei auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Patienten, der ein- und zuweisenden Ärzte sowie der Kooperationspartner des Hauses geworfen. „Wir haben gemeinsam mit unseren Führungskräften alle unsere Unternehmensbereiche kritisch betrachtet, individuell analysiert und an die Erfordernisse eines strukturierten Prozessmanagements angepasst. Damit haben wir eine gute Grundlage für definierte Abläufe, insbesondere für die Patientenversorgung, aber auch Raum für ständige Verbesserungen“, berichtet Dipl.-Kaufmann Jörg Mehr, kaufmännischer Geschäftsführer der Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen gGmbH. „Dies hilft uns selbst bei der täglichen Arbeit und trägt dazu bei, gut organisiert und effizient zu sein. Auf diese Auszeichnung sind wir sehr stolz.“

Der medizinische Geschäftsführer Dr. Oliver Kunitz ergänzt: „Die Zertifizierung ist eine positive Bewertung des Engagements aller unserer Mitarbeiter, die sich um die Sicherheit und Zufriedenheit unserer Patienten kümmern.“ Neben der Erfüllung der internationalen Norm ist für das Klinikum Mutterhaus eine werteorientierte christliche Unternehmenskultur von besonderer Bedeutung. Im Fokus stehen hierbei die Förderung der Dienstgemeinschaft sowie die Identifikation der Mitarbeiter mit den besonderen Werten und Zielen eines christlichen Krankenhauses.

Mathias Bojahr, Geschäftsführer von proCumCert, der Zertifizierungsgesellschaft für das Gesundheits-, Bildungswesen und den Sozialbereich, bestätigt dem Haus neben der hohen Qualität auch ein gutes Miteinander: „Egal, wo wir in den vier Tagen im Haus waren, wir sind in allen Bereichen mit Menschen ins Gespräch gekommen, die ein großes Interesse an ihrer Arbeit und der Qualität ihres Tuns hatten. Das hat uns die Arbeit leicht gemacht.“ Das Klinikum Mutterhaus ist damit bundesweit das fünfte Unternehmen im Gesundheitswesen, das die Kriterien der drei Normen ISO 9001, pCC sowie MAAS-BGW erfüllt und ausgezeichnet worden ist. Bei pCC stehen Trägerverantwortung, Sozialkompetenz im Umgang mit Patienten und Mitarbeitern, Spiritualität sowie Verantwortung gegenüber der Gesellschaft im Fokus. MAAS-BGW wendet sich an alle Mitgliedsbetriebe der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), die aktives Sicherheits-, Arbeits- und Gesundheitsschutz-Management zu einem Grundpfeiler ihrer Unternehmensphilosophie erklärt haben. Somit verfügt das Klinikum Mutterhaus nun über ein „Qualitätsmanagementsystem mit integriertem Arbeitsschutz“. (red)

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