Bitburger Rheinland-Pokal: Mehring dank Weinberg-Doppelpack weiter

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TRIER. Krasser könnte der sportliche Unterschied zwischen den beiden Gegnern der 2. Runde des Bitburger Rheinland-Pokals kaum sein. Der SV Eintracht Trier 05, Tabellendritter der Fußball-Regionalliga Südwest, gastiert am heutigen Mittwoch beim Tabellenvorletzten der Kreisliga A Eifel, der SG Körperich (19.30 Uhr).

Der 1100-Einwohner-Ort in der Verbandsgemeinde Neuerburg feiert heute ein Fußballfest. So schnell wird es wohl nicht noch einmal vorkommen, dass der große Traditionsclub aus der Moselmetropole zu einem Gastspiel in Körperich antritt. Schon gar nicht in einem offiziellen Wettbewerb. Der Ausgang der Partie ist programmiert. Hier die Gastgeber, die mit nur einem Punkt aus fünf Spielen in der Kreisliga A schon in höchster Not sind, dort die Eintracht, die nach einer Heimniederlage zum Auftakt seit neun Spielen ungeschlagen ist. Ungeklärt ist bis zum Schlusspfiff lediglich die Höhe des Resultats.

Erwartungsgemäß tat sich Oberligist SV Mehring am Dienstagabend am starken A-Ligisten DJK St. Matthias schwerer, ehe der 3:1 (1:1)-Sieg und damit der Einzug in die dritte Runde perfekt war, die Mitte Oktober ausgetragen wird. Vor 250 Zuschauern hielt die Elf von Trainer Franz-Josef Blang bis weit in die zweite Halbzeit hinein sehr gut mit, ehe sich die größere Cleverness der Gäste durchsetzte.

Mehrings Coach Dino Toppmöller, der erstmals seit seiner Verletzung im ersten Saisonspiel in Salmrohr wieder im Kader stand und auch eine halbe Stunde lang spielte, zeigte sich von der Gegenwehr und der Qualität der Gastgeber nicht überrascht: „Ich wusste, dass wir hier nicht mit links gewinnen. Dafür sitzt bei uns die Verunsicherung nach den letzten Niederlagen zu tief.“

Mehring hatte zunächst Oberwasser und auch die erste Chance durch Sebastian Ting (9.) die Führung erzielten aber die Mattheiser. Trainersohn Michael Blang war an Philipp Basquit gescheitert, den Abpraller drückte Nico Schons über die Linie. Die Führung hielt aber nicht bis zur Pause, denn Sven Kohlei verwandelte einen Freistoß vom Strafraumeck zum Ausgleich.

Nach dem Wechsel war die DJK überlegen und hatte im Minutentakt Chancen durch Blang, Tim Höfer und Nico Schon, ehe André Weinberg einen der wenigen Fehler in der gegnerischen Abwehr zur Führung des Favoriten nutzte (65.). Die letzte Großchance für den Außenseiter hatte Höfer, dessen Freistoß Basquit aus dem Winkel holte (70.), zwei Minuten vor Schluss traf Weinberg zum Endstand. (wir)

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