Update: Brand in Bitburg-Mötsch

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BITBURG-MÖTSCH. Im Bitburger Stadtteil Mötsch hat es in der Nacht gebrannt. Um 0.54 Uhr wurde die Feuerwehr der Kreisstadt alarmiert. Der Brand war im Dachgeschoss eines 24-Parteien-Hauses in der Bitburger Straße ausgebrochen.

Dass es „nur“ zwölf Leichtverletzte gab, die wegen Rauchvergiftungen vorsorglich ins Krankenausgebracht wurden, ist dem geballten Einsatz der Rettungskräfte zu verdanken. Wehrleiter Manfred Burbach: „Wir waren mit insgesamt 120 Kräften im Einsatz, 30 vom DRK, 10 vom THW und 80 Feuerwehrleute aus Bitburg und der Verbandsgemeinde.“

Um 2.25 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Das Haus wurde vorsorglich komplett geräumt, die Bewohner im Mötscher Jugendheim untergebracht. Burbach weiter: „Nach meinen Informationen konnten alle Personen, die zur Untersuchung ins Krankenhaus kamen, schon wieder entlassen werden. Das Haus kann in Teilen auch wieder bewohnt werden. Was jetzt folgt, liegt im Aufgabenbereich der Polizei.“

Und die hat die Arbeit auch schon aufgenommen. Hauptkommissar Ferdinand Schwind von der Kriminalpolizei Wittlich, die den Fall bearbeitet, bestätigt die Festnahme eines Verdächtigen. Es ist der Mieter der ausgebrannten Wohnung, den man am Brandort „in verwirrtem Zustand angtroffen hatte“. Er war von der Polizeiinspektion Bitburg festgenommen worden, da er aufgrund von Indizien und Zeugenaussagen der vorsätzlichen Brandstiftung verdächtig ist. Er wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier dem Haftrichter vorgeführt.  

KHK Schwind: „Wir wissen derzeit noch nicht mit Bestimmtheit, ob die Brandstiftung vorsätzlich oder fahrlässig erfolgte.“ Der Sachschaden wird auf 50 000 Euro geschätzt. Die Dachwohnung ist nicht mehr, die anderen Wohnungen sind noch bewohnbar. (pet/wir)

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