Frauenhandball-Bundesliga: Erster Heimsieg in Reichweite

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TRIER. Frauenhandball-Bundesligist DJK/MJC Trier peilt im nächsten Heimspiel (Mittwoch, (19.30 Uhr, Arena Trier), dem dritten in dieser Saison, den ersten Sieg an. Gegner ist Aufsteiger SG BBM Bietigheim, der vom früheren Trierer Trainer Dago Leukefeld gecoacht wird.

Mit dem Namen Leukefeld verbindet sich der größte Erfolg, den die Miezen in ihrer Vereinsgeschichte feiern konnten – die deutsche Meisterschaft im Jahr 2003. Noch einmal wirkte der frühere Bundestrainer an der Mosel, als er zu Jahresbeginn 2012 den damaligen Trainer Thomas Happe ablöste.

Das Duell mit dem Aufsteiger hat zweifellos richtungweisenden Charakter. Während Trier auf zwei Beinahe-Erfolge, aber null Punkte zurückblickt, konnte der Gast bereits eine Partie für sich entscheiden, wird aber ebenfalls zu den Teams gezählt, die gegen den Abstieg kämpfen. Der Sieg gelang Bietigheim gegen Bensheim (23:21), jenes Bensheim, gegen das die MJC wesentlich beeinflusst von der Verletzung von Maria Kroyer mit 27:29 unterlag.

Beide Teams scheinen auf Augenhöhe, was nicht nur die Resultate gegen Bensheim aussagen. Beide Clubs unterlagen auch gegen Koblenz, was nicht ohne Aussagekraft ist.

Nach der guten Leistung gegen Bayer Leverkusen und dem knapp verpassten Sieg soll es im dritten Anlauf in der Arena nun endlich klappen. Das Trainergespann Cristina Cabeza Gutierrez/Jana Arnosova hofft dabei auf die Rückkehr von Maria Kroyer. Die Dänin sollte nach ihrer Bänderverletzung wieder einsatzbereit sein. Die Rückkehr nach Trier ist für Leukefeld, der damals vor einer Rekordkulisse in der Arena seinen größten Triumph mit dem Meistertitel feierte sicherlich, aber auch für Katrin Schneider wird es kein normales Spiel. „Mit der Hälfte der Mannschaft habe ich noch fast täglich Kontakt per Telefon, SMS oder Mail“, erzählt Triers beste Torschützin, die ihre schwere Gehirnerschütterung vom Gastspiel in Leipzig überwunden hat.

Diese Partie ist für die Moselanerinnen besonders wichtig, denn es ist der Auftakt zu drei Heimspielen in Folge – ein guter Start in diese Serie könnte Flügel verleihen, zumal die danach folgenden Gegner aus Blomberg und Göttingen nicht völlig außer Reichweite sind. (wir/red)

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