Den Auswärtsfluch ad acta legen

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TRIER/MEHRING. In der 2. Runde des Bitburger Rheinlandpokals tritt Oberligist SV Mehring am heutigen Dienstag (19.30 Uhr) beim A-Ligisten DJK St. Matthias Trier an. Klarer Favorit ist natürlich der Gast.

Auch wenn Pokalspiele ihre eigenen Gesetze haben und der Oberliga-Vertreter in dieser Spielzeit noch kein einziges Auswärtsspiel gewinnen konnte, wäre alles andere als ein Sieg der Gäste eine faustdicke Überraschung. „Wir nehmen auch diesen Wettbewerb ernst und wollen eine Runde weiterkommen. Das ist unsere Pflicht“, sagt Mehrings Spielertrainer Dino Toppmöller. Zumal sich „so ganz nebenbei“ noch die Möglichkeit bietet, die vermaledeite Negativserie auf fremden Plätzen zu beenden und damit möglicherweise einen Schalter umzulegen, der auch in der Liga für eine Wende bei Auswärtsspielen sorgen könnte. „Wir werden nicht groß rotieren“, kündigt Toppmöller an, auf angeschlagene Spieler – und davon hat Mehring leider derzeit eine Menge – wird er aber wohl verzichten.

Das Team seines Kollegen Franz-Josef Blang lobt unterdessen er ausdrücklich: „Sie haben gute Fußballer in ihren Reihen, die zum Teil schon höherklassig gespielt haben. Gerade die Offensivstärke der DJK ist auffällig. Nicht umsonst sind sie in der ersten Runde gegen den Bezirksligisten SG Ruwertal weiter gekommen und in der Liga so gut.“ Derzeit sind die „Mattheiser“ in der A-Klasse das Maß der Dinge. Nach sechs Spielen haben sie noch eine weiße Weste (18 Punkte) und verfügen außerdem über den besten Angriff (28 Tore) und die beste Abwehr (6) Gegentreffer. Gegen Ruwertal gewann die Blang-Elf mit 2:1, für Mehring ist die heutige Partie die erste im diesjährigen Pokalwettbewerb. (red)

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