Hakenkreuz aus Schiefer auf Hausfassade

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    FELL. Auf eine strafbare Art der Fassadengestaltung stießen Beamte der Polizei Schweich am Wochenende in Fell. An einer rückwärtigen Hausfassade hatte jemand in die Schieferverkleidung ein ca. ein mal ein Meter großes Hakenkreuz und SS-Runen „eingearbeitet“.

    Der 40-jähige Hauseigentümer wurde ermittelt. Er hat die verbotenen Propagandasymbole auf Aufforderung der Polizei inzwischen entfernt.

    Den Tatverdächtigen erwartetet ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen § 86a StGB – Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

    § 86a StGB sieht ein Strafandrohung von bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe vor.

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    1 KOMMENTAR

    1. … ich denke, hier hört der Spaß auf!

      Hintergrund und Inhalt des dunklen Kapitels deutscher Geschichte sollten jedem bekannt sein!

      Jeder Mensch, der Herr seiner Sinne ist, wird seine persönliche Einstellung nicht mit der Bedeutung der genannten Symbole identifizieren.

      Wir haben das große Glück, in Freiheit und Wohlstand leben zu dürfen (auch dieser Hauseigentümer)! Wer sich auf der Welt umschaut, der wird schnell feststellen, dass dieses Glück längst nicht jedem beschert ist! Ich kann mir deshalb nicht vorstellen, dass der Betroffene sich ernsthaft der Tragweite und der Bedeutung seiner unmöglichen Hausdekoration bewusst war. Ein klares Indiz dafür, dass hier weiterhin Bedarf an Aufklärung und Aufarbeitung der Vergangenheit, mit menschenverachtendem Hintergrund, besteht!

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