„Wo wächst Metall?“

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TRIER. Im Rahmen der „Trierer Museumsnacht 2013“ zeigten die 16- bis 20-jährigen Schüler der Levana-Schule aus Schweich mit ihrem Maskentanz und einer Schattenperformance, wie sie die Geschichte der Metalle sehen. In zwei Vorführungen begeisterten sie damit die Zuschauer.

Carlos Malmedy, Lehrer und Initiator des Schattentheaters an der Schweicher Schule: „Wir Lehrer wurden einmal gefragt, woher denn Metall kommt. Diese Frage wollten wir den Schülern beantworten.“ Die Idee, die Entstehungsgeschichte visuell umzusetzen war geboren. Bereits im Jahr 2009 gab es eine Kooperation mit dem Landesmuseum. „So war es für mich auch sofort klar, dass wir dieses Projekt zusammen gestalten“, äußerte sich Anne Kurtze, Museumspädagogin und Mitarbeiterin im Rheinischen Landesmuseum.

Die in verschiedenen Schweißkursen  gewonnenen Erfahrungen im Umgang mit Metall konnten die Schüler dann auch in der Planung der Schattenperformance  und des Maskentanzes umsetzen. So sammelten sie auf Schrottplätzen Metalle, um daraus ihre Masken, aber auch die Skulpturen zu gestalten.

So entstieg eine Königin, mit einer selbstgestalteten Krone aus Metallstäben, hinter der Schattenwand aus dem Feuer, das durch rotes und gelbes Taschenlampenlicht an die Leinwand geworfen wurde.

Aber auch der Tanz mit den selbstgeschweißten Masken und die Skulpturen fanden hohen Anklang bei den Zuschauern und Gästen der Museumsnacht. „Beide Vorstellungen waren sehr spannend und beeindruckend. Es ist schön, dass die Schüler so gefördert werden“, erfreute sich eine 66-jährige Besucherin aus Konz.

Doch der große Erfolg bei der Trierer Museumsnacht soll nicht der letzte Akt der Schüler gewesen sein. So ist laut Malmedy bereits das nächste Projekt mit der Kunstakademie für den kommenden Herbst geplant. (Bastian Lütge)

 

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