Großbrand in der Lindenstraße wirkt nach

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    TRIER. Der Brand, der gestern in einem Dachstuhl in der Lindenstraße ausgebrochen war und später auch noch das Nachbarhaus erfasste, wirkt auch heute noch nach. Fast alle Straßen der Innenstadt sind verstopft.

     

    Die wichtigsten Nachrichten zuerst. Nach Auskunft der Berufsfeuerwehr Trier gibt es keine Neuigkeiten über den Gesundheitszustand einer 89-jährigen Bewohnerin, die bei dem Unglück schwer verletzt wurde. Etwas mehr wissen die Brandbekämpfer schon über die technischen Details. Wachabteilungsleiter Thomas Reinholz: „Wir haben die Brandstelle heute morgen um 9.30 Uhr an den Hauseigentümer und die Polizei übergeben. Das Prozedere ist nun so, dass der Eigentümer eine Baufirma beauftragt hat, ein Gerüst zu errichten, um die Statik des Gebäudes verlässlich überprüfen zu können. Schließlich muss sichergestellt sein, dass keine Einsturzgefahr besteht.“

    Bis wann die wegen dieser Sicherungsmaßnahmen erforderliche Sperrung der Lindenstraße noch notwendig ist, kann derzeit niemand verlässlich sagen. Ab der Engelstraße ist auch die Nordallee nicht mehr befahrbar, sieht man von der freien Zufahrt von Rettungsfahrzeugen zum Brüder- und Elisabeth-Krankenhaus ab. Welche Folgen die Sperrung einer Hauptausfallstraße für den ohnehin schon dichten Verkehr in Trier hat, erlebten und erleben Autofahrer am heutigen Freitag. Ihnen wird deutlich vor Augen geführt, dass der Verschluss auch nur einer solchen Straße zu massiven Verkehrsbehinderungen führt. Verschlimmert wird alles – wie immer in solchen Situationen – dass viele Autofahrer „auf den letzten Drücker bei „Dunkelgelb“ noch in eine Kreuzung fahren und sie dann für den Verkehr, der Grünes Licht hat, versperren. Mit einer Freigabe der Lindenstraße wird erst gegen Abend gerechnet.

    Bei dem Brand in der Lindenstraße 29 waren von gestern Abend bis heute Morgen bis 80 Rettungskräfte und mehrere Feuerwehren aus Trier und Konz im Einsatz gewesen. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, der Schaden wird auf mehrere hunderttausend Euro taxiert. (wir)

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