Fußball-Oberliga: Salmrohr und Mehring in der Pflicht

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SALMROHR/MEHRING. Für beide Vertreter unserer Region in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar stehen am Wochenende wichtige, wenn nicht gar richtungweisende Spiele an. Der FSV empfängt im Topspiel den FK Pirmasens (Samstag, 15.30 Uhr, Salmtalstadion), der SV Mehring muss beim TuS Mechtersheim (Freitag, 19.30 Uhr) antreten.

Nach dem in letzter Sekunde aus der Hand gegebenen Sieg beim SC Hauenstein steht der FSV Salmrohr gegen den FK Pirmasens unter Erfolgsdruck. Mit dem möglichen Dreier in Hauenstein wäre man in der Spitzengruppe wieder „mittendrin statt nur dabei“ gewesen. Sollte es gegen den FKP erneut keinen Sieg geben, müssen sich die Salmtaler zumindest auf längere Sicht aus dem Kreis der Titelaspiranten verabschieden.

Die missliche Personallage hat sich nicht gebessert. Zu den Langzeitverletzten kommen jetzt noch Daniel Petersch und Markus Bauer (Erkältung) und Tobias Baier (Muskelzerrung) kommen noch drei Wackelkandidaten.

Die Gäste sind vor allem in der Offensive sehr gut besetzt, nachdem Trainer Peter Tretter die unerwartete Gelegenheit nutzte, und aus dem Zweibrücker Kader die offensichtliche nicht mehr gewollten Andreas Haas und Patrick Freyer an Land zog. „Wir wissen, was die beiden können“, sagt FSV-Coach Patrick Klyk, „und die anderen auch.“ Das Problem: Defensiv muss man den FKP auch zum Besten vom Besten zählen. Gemeinsam mit Salmrohr stellt er mit nur 6 Gegentreffern die beste Abwehr der Liga. Als positiv bewertet Klyk die Tatsache, dass „zwei Mannschaften aufeinander treffen, die Fußball spielen wollen.“ Er erwartet ein Duell auf Augenhöhe mit offenem Visier.

Die nur scheinbar komfortable Lage des SV Mehring erwies sich als wacklige Angelegenheit. Nach der ersten Heimniederlage seit ewigen Zeiten, dem 1:2 gegen den 1. FC Saarbrücken II, stehen die Moselaner am Rand der Abstiegszone – sieben Vereine liegen punktgleich auf dem drittletzten Platz. Höchste Zeit, auch auswärts mal unter Beweis zu stellen, dass man stärker ist, als in der Aufstiegssaison. Bisher steht nur ein Punkt auf fremdem Terrain zu Buche, und der wurde im Auftaktspiel mit viel Glück in Salmrohr errungen.

Nun ist der kommende Gegner Mechtersheim gerade in dieser Saison auch nicht zur Laufkundschaft zu zählen. Der Tabellensiebte ist in seinen Leistungen bisher aber äußerst schwankend. Spielertrainer Dino Toppmöller erwartet von seinem Team „volle 100 Prozent Leistung“ und fügt hinzu: Punkte haben wir wirklich schon genug verschenkt.“ Nach der ausführlichen Manöverkritik nach der unnötigen Heimniederlage gegen den FCS soll zumindest der Einsatz tadellos sein, noch wichtiger wäre ein Erfolg in der Fremde.

Toppmöller selbst, der sich im ersten Saisonspiel einen Muskelbündelriss zugezogen hatte, nimmt zumindest wieder im Trikot auf der Bank Platz. Das ist aber auch schon die einzig positive Nachricht. Sebastian Ting hat wieder muskuläre Probleme, Isaac Ageman hat Schmerzen im operierten Knie, der spielende Co-Trainer Erwin Bradasch und Yannick Müller müssen erkältungsbeding, Marc Willems fehlt berufsbedingt passen. Mario Kön und Johannes Diederich sind von ihrer USA-Studienreise zurück, haben aber Trainingsrückstand. Da wird zwangsläufig die zweite Mannschaft aushelfen müssen. (wir)

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