Demonstranten fordern: „Cattenom abschalten!“

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METZ/TRIER. Am vergangenen Wochenende forderten rund 300 Demonstranten im fanzösischen Metz die Abschaltung des Reaktors Cattenom. Auch viele deutsche Demonstranten waren zugegen.

Auf der jährlichen Demo „Cattenom non merci“ forderten vergangenes Wochenende in Metz rund 300 Demonstranten lautstark die Abschaltung der Pannenreaktoren des Atomkraftwerks Cattenom. Erst in der Nacht zum vergangenen Freitag war es erneut zu einem Störfall gekommen (lokalo berichtete). Seit der Inbetriebnahme im Jahr 1986 haben sich rund 750 Pannen ereignet. An der internationalen Aktion beteiligten sich Atomkraftgegner aus der ganzen Großregion inklusive Stadt und Landkreis Trier-Saarburg.

Das Anti-Atom-Netz Trier hat den Demo-Aufruf des Internationalen Aktionsbündnis gegen Cattenom unterstützt und gemeinsam einen Bus zur Demo angeboten. Neben der Abschaltung des „Pannenreaktors Cattenom“ wurde ein Stopp des grenznahen Atommüll-Endlagerprojektes in Bure gefordert. Richard Pestemer vom Anti-Atomnetz verlas eine Solidaritätsbotschaft japanischer Atomkraftgegner. Tanja Gaudian von den Elektrizitätswerken Schönau erläuterte die Chancen einer ökologischen Energiewende in Bürgerhand.

Redner aus Deutschland und Frankreich betonten, dass es des gemeinsamen grenzüberschreitenden Protests bedarf, um „die immense nukleare Gefahr für die ganze Region endlich zu beenden“. Das deutsch-französische Duo ManniJo sang dazu dreisprachig Anti-Atomlieder wie „Wo Recht zu Unrecht wird, da wird Widerstand zur Pflicht!“ (red)

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